Russische und algerische Außenminister beraten über Vertiefung der Partnerschaft
Bei einem Treffen im Rahmen der UN-Generalversammlung haben die Außenminister Russlands und Algeriens über konkrete Schritte zur Stärkung ihrer bilateralen Zusammenarbeit gesprochen. Dabei vereinbarten sie auch einen Fahrplan für …
Der russische Außenminister Sergei Lawrow und sein algerischer Amtskollege Ahmed Attaf haben sich bei einem Gespräch am Rande der UN-Generalversammlung über die praktische Umsetzung ihrer strategischen Partnerschaft ausgetauscht. Nach Angaben des russischen Außenministeriums erörterten beide Seiten konkrete Maßnahmen zur weiteren Vertiefung dieser Beziehungen.
Ein Schwerpunkt der Gespräche war die Planung kommender Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen. Ein genauer Zeitplan für diese Treffen wurde zwischen den beiden Diplomaten vereinbart, wie das Ministerium in einer Erklärung mitteilte.
Neben den bilateralen Themen sprachen Lawrow und Attaf auch über aktuelle regionale Entwicklungen. Dabei bekräftigten beide Seiten ihr gemeinsames Interesse an einer engen Abstimmung in der Konfliktlösung.
Die Minister betonten demnach, dass bestehende Konflikte nach ihrem Verständnis durch politische und diplomatische Mittel beigelegt werden sollten. Als Grundlage nannten sie allgemein anerkannte Prinzipien des Völkerrechts sowie die Charta der Vereinten Nationen.
Algerien pflegt traditionell enge Beziehungen zu Russland, die auf die Sowjetzeit zurückgehen. Die jüngsten Gespräche deuten auf ein gemeinsames Interesse beider Staaten an einer Fortsetzung und Ausweitung dieser Kooperation hin.