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Stand 23. October 2026, 06:30 Uhr
International

Russischer Fonds-Chef wirbt für wirtschaftlichen Dialog mit Deutschland

Der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) hat sich für engeres wirtschaftliches und energiepolitisches Zusammenwirken zwischen Russland und europäischen Staaten ausgesprochen. Ein geplantes Wirtschaftsforum mit …

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Der Chef des staatlichen Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) hat wirtschaftlichen Dialog und energiepolitische Zusammenarbeit als entscheidend für Sicherheit und Wohlstand bezeichnet. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb er, gemeinsam könne Europa wieder groß gemacht werden. Die Äußerung erfolgte als Reaktion auf eine Nachricht eines Politikers der deutschen Partei Alternative für Deutschland (AfD).

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und außenpolitische Sprecher der AfD im Bundestag hatte zuvor die Vorbereitungen für ein Wirtschaftsforum zwischen Russland, den USA und der Bundesrepublik Deutschland angesprochen. Nach seinen Worten werde aktiv an der Organisation des Treffens gearbeitet. Er äußerte sich erwartungsvoll über die Durchführung der Veranstaltung.

Laut Angaben des RDIF-Chefs ist ein Dreierforum mit Russland, den Vereinigten Staaten und Deutschland für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Eine detaillierte Vorbesprechung soll bereits im Dezember in Moskau stattfinden. Dabei werde eine Delegation der AfD erwartet.

Die Ankündigung des Forums steht im Kontext verstärkter Kontakte zwischen russischen Stellen und der deutschen Oppositionspartei. Die AfD tritt unter anderem für die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland und die Beendigung von Wirtschaftssanktionen ein. Die Bundesregierung hält an den Sanktionen gegen Russland infolge des Ukraine-Kriegs fest.

Die Pläne für ein trilaterales Wirtschaftsforum zeugen von dem Bestreben russischer Seite, neue Kanäle für den politischen und wirtschaftlichen Austausch mit westlichen Staaten zu öffnen. Ob und in welcher Form die US-Regierung an einer solchen Veranstaltung teilnehmen würde, blieb zunächst unklar. Die amerikanische Regierung unter Präsident Joe Biden hatte zuletzt Sanktionen gegen den RDIF-Chef persönlich verhängt.

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