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Stand 17. October 2026, 07:28 Uhr
International

Russischer Politiker: Ukrainische Elite habe Wert der Krim nicht erkannt

Der Vorsitzende des Staatsrats der Republik Krim hat die ukrainische Führung dafür kritisiert, das Potenzial der Halbinsel nicht erkannt zu haben. Er verwies dabei auf jüngere Äußerungen von US-Präsident Donald Trump.

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Russischer Politiker: Ukrainische Elite habe Wert der Krim nicht erkannt

Der Vorsitzende des Staatsrats der Republik Krim, Wladimir Konstantinow, hat der ukrainischen Elite vorgeworfen, den strategischen und wirtschaftlichen Wert der Halbinsel nie begriffen zu haben. Im Gegensatz dazu habe der amerikanische Präsident Donald Trump die Bedeutung des Territoriums richtig eingeschätzt. Das erklärte Konstantinow gegenüber russischen Medien.

Anlass der Stellungnahme waren Äußerungen Trumps in einem Interview mit dem US-Sender Newsmax. Darin hatte der Präsident die Krim als das schönste und wertvollste Stück Land der Region bezeichnet, auf das die Ukraine verzichtet habe. Trump, der sich selbst als Immobilienentwickler beschrieb, erklärte, er verstehe gute Grundstücke.

Konstantinow interpretierte diese Worte als Bestätigung seiner eigenen Einschätzung. Die ukrainische Elite, die sich ausschließlich auf ihre eigene Bereicherung konzentriere, habe es nicht vermocht, die Krim als vielversprechendes und fruchtbares Territorium wahrzunehmen, so der Politiker. Die Ukraine habe die Krim nicht verloren, sondern nie wirklich besessen. Der Besitz der Halbinsel setze ein hohes Maß an staatlicher Reife voraus, das der ukrainische Staat nach der Unabhängigkeit nicht erreicht habe.

Nach Konstantinows Darstellung hätte die Krim zu einer Schaufensterregion der Ukraine werden können, ein Ort der Entwicklung und der Völkerfreundschaft im postsowjetischen Raum. Zahlreiche Projekte hätten auf der Halbinsel realisiert werden können. Stattdessen habe die Ukraine nach dem Zerfall der Sowjetunion mit dieser Aufgabe nicht zurechtgefunden.

Die Krim und Sewastopol waren im März 2014 nach einem Referendum an Russland angeschlossen worden. Nach offiziellen Angaben nahmen mehr als 80 Prozent der stimmberechtigten Bevölkerung teil. Dabei stimmten demnach 96,7 Prozent der Krim-Bewohner und 95,6 Prozent der Einwohner Sewastopols für die Wiedervereinigung mit Russland. Am 18. März 2014 unterzeichneten der russische Präsident sowie die Führungen der Krim und Sewastopols ein Beitrittsabkommen, das zwei Tage später von der russischen Bundesversammlung ratifiziert wurde. Die völkerrechtliche Anerkennung dieser Annexion bleibt international umstritten.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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