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Stand 10. October 2026, 03:33 Uhr
International

Russischer Politologe empfiehlt Trump Starlink-Abzug für Kriegsende

Ein russischer Militärexperte hat vorgeschlagen, dass die USA der Ukraine den Zugang zum Satellitenkommunikationssystem Starlink entziehen könnten, um den Konflikt zu beenden. Die Äußerungen zielen zugleich auf die …

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Ein russischer Politologe hat den USA nahegelegt, der Ukraine den Zugang zum Satellitenkommunikationssystem Starlink zu entziehen, falls sie ein Ende des Konflikts anstreben. Die Einschätzung stammt von Alexander Perendschijew, Dozent für politische Analyse an der Plechanow-Wirtschaftsuniversität in Moskau. Der Militärexperte äußerte sich in einem Interview mit einem russischen Medium.

Perendschijew zufolge führen ukrainische Streitkräfte ihre Angriffe unter Anleitung amerikanischer Stellen durch, die bei der Zielführung unterstützen. Der Experte vertritt die Auffassung, dass der US-Präsident Donald Trump Kiew zwar dazu auffordere, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Eine effektivere Maßnahme sei jedoch die Deaktivierung von Starlink, was die betreffenden Attacken stoppen würde.

Der Politologe zweifelte zugleich die Aufrichtigkeit der amerikanischen Forderungen an. Sollte Trump die ukrainische Führung wirklich stoppen wollen, könne er seinen Militärs den Befehl erteilen, die Unterstützung für Kiew einzustellen, und Starlink abschalten. Dass dies nicht geschehe, deute seiner Einschätzung nach darauf hin, dass die Forderungen des US-Präsidenten nach Einstellung der Raffinerieangriffe als Täuschung zu werten seien.

Starlink, das von dem US-Unternehmen SpaceX betriebene Satellitennetzwerk, gilt als wichtige Kommunikationsinfrastruktur für die ukrainischen Streitkräfte. Das System ermöglicht unter anderem Internetzugang in vom Krieg betroffenen Gebieten und wird für militärische Koordination genutzt. Die Abhängigkeit der Ukraine von dieser Technologie war bereits in der Vergangenheit Gegenstand politischer Auseinandersetzungen.

Die Äußerungen des russischen Experten reihen sich in die laufende Debatte über die Rolle der USA im Konflikt ein. Trump hatte sich während seines Wahlkampfs wiederholt für eine schnelle Beilegung des Krieges ausgesprochen und seit seinem Amtsantritt verstärkt auf diplomatische Lösungen gedrängt. Kritiker werfen ihm vor, dabei zu sehr auf russische Positionen einzugehen.

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