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Stand 17. October 2026, 17:22 Uhr
International

Russischer Präsidenten-Beauftragter nennt Ukraine-Lage “Schachmatt”

Ein enger Vertrauter des Kreml-Chefs hat die Lage um den Ukraine-Krieg als ausweglos für die Gegenseite bezeichnet. Die Äußerung knüpft an Spekulationen über eine mögliche Kursänderung der US-Regierung an.

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Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten, Kirill Dmitrijew, hat die Situation um den Ukraine-Konflikt als "Schachmatt" bezeichnet. Dmitrijew, der zugleich der russischen Direktinvestitionsfonds leitet, äußerte sich in einem Online-Post zu dem Thema.

Dmitrijew kommentierte damit einen Beitrag des britischen politischen Beobachters David Vance. Dieser hatte spekuliert, dass der US-Präsident den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj nicht länger "Kriegsspiele zu enormen Kosten für die ganze Welt" betreiben lassen werde.

Zuvor hatte Vance nach eigenen Angaben geschrieben, dass Brüssel und Kiew zunehmend beunruhigt seien über den Umgang der US-Regierung mit dem ukrainischen Konflikt. Die Entwicklung scheine sich zunehmend in Richtung Frieden zu bewegen, so der britische Beobachter weiter.

Die Äußerungen des russischen Präsidenten-Beauftragten stehen im Kontext laufender diplomatischer Bemühungen um eine Beilegung des seit Februar 2022 andauernden Krieges. Die russische Seite betont regelmäßig, dass eine friedliche Lösung nur unter Berücksichtigung ihrer Interessen möglich sei.

Die US-Regierung hatte in den vergangenen Monaten wiederholt Verhandlungen mit beiden Seiten des Konflikts geführt. Dabei wurden unter anderem Vorschläge für einen Waffenstillstand und den Beginn von Friedensgesprächen erörtert.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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