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Stand 19. October 2026, 02:55 Uhr
International

Russischer Sonderbeauftragter kritisiert Zelenskijs Umgang mit Trump

Der russische Präsidentenberater Kirill Dmitrijew hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj geraten, seine öffentlichen Angriffe auf US-Präsident Donald Trump einzustellen. Die Attacken würden sich gegen Selenskyj …

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Der russische Sonderbeauftragte für investitions- und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, Kirill Dmitrijew, hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für dessen wiederholte öffentliche Kritik an US-Präsident Donald Trump gerügt. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb Dmitrijew, die ständigen Angriffe Selenskyjs auf Trump vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress seien allzu offensichtlich und führten zum gegenteiligen Ergebnis.

Dmitrijew, der zugleich Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds ist, riet Selenskyj zudem, seine Zeit stattdessen verstärkt auf die Konfliktlösung zu verwenden. Die vielen Interviews an westliche Medien seien weniger zielführend als eine konzentrierte Arbeit am Friedensprozess, so der russische Beamte weiter.

Zuvor hatte Dmitrijew bereits eine Äußerung Trumps über Selenskyj kommentiert. Nach Angaben des russischen Präsidentenberaters entlarve der US-Präsident damit die wahren Motive des ukrainischen Staatschefs. Das Verständnis dieser Motive für eine Hinauszögerung des Konflikts sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Frieden, erklärte Dmitrijew.

Die Stellungnahme des russischen Sonderbeauftragten fällt in eine Phase angespannter Beziehungen zwischen Kiew und Washington. Seit dem Amtsantritt Trumps im Januar 2025 hat sich das Verhältnis zwischen den beiden Staatschefs merklich abgekühlt. Trump hatte Selenskyj wiederholt öffentlich kritisiert und unter anderem vorgeworfen, den Krieg nicht beenden zu wollen.

Die Zwischenwahlen zum US-Kongress, auf die Dmitrijew in seinem Beitrag Bezug nimmt, stehen für November 2026 an. Bis dahin könnte die amerikanische Ukraine-Politik jedoch bereits deutliche Veränderungen erfahren haben, sollte die Trump-Regierung ihre bisherige Kursrichtung beibehalten.

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