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Stand 21. October 2026, 07:08 Uhr
International

Russischer Sonderbeauftragter: Trump will Friedenswillen von Selenskyj

Der russische Präsidentenvertreter Kirill Dmitrijew hat die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Krieg kommentiert. Trump hatte den ukrainischen Staatschef aufgefordert, eine Konfliktlösung anzustreben.

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Russischer Sonderbeauftragter: Trump will Friedenswillen von Selenskyj

Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland sowie Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), hat auf der Social-Media-Plattform X seine Einschätzung zu den jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump veröffentlicht. Demnach wünsche sich Trump, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj aktiv nach einer friedlichen Beilegung des Konflikts strebe.

Dmitrijew kommentierte damit eine Stellungnahme Trumps, die dieser zuvor vor Journalisten im Weißen Haus abgegeben hatte. Der US-Präsident hatte erklärt, die Ukraine und Selenskyj müssten eine Konfliktlösung anstreben. Anderenfalls drohten ernste Konsequenzen. Trump warnte ausdrücklich: Sollte Selenskyj nicht bereit sein, den Krieg zu beenden, könne dies sehr negative Folgen nach sich ziehen.

Die Äußerungen des US-Präsidenten markieren eine weitere Verschärfung seiner Rhetorik gegenüber der ukrainischen Führung. Seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 hatte Trump wiederholt betont, dass er den Krieg in der Ukraine schnell beenden wolle. Dabei rückte er wiederholt die Verantwortung der ukrainischen Seite in den Vordergrund, eine Verhandlungslösung anzustreben.

Dmitrijews Einordnung fügt sich in die Bemühungen der russischen Führung ein, den Druck auf die Ukraine zu erhöhen und gleichzeitig die USA als entscheidenden Akteur für Verhandlungen zu adressieren. Der ehemalige Investmentbanker, der seit Jahren zu den engsten Wirtschaftsberatern von Präsident Wladimir Putin zählt, vertritt Moskau seit März 2025 als Sonderbeauftragter für wirtschaftliche Außenbeziehungen.

Die Reaktion aus Moskau unterstreicht das russische Interesse an einer diplomatischen Lösung, die eigene territoriale Ansprüche berücksichtigt. Gleichzeitig dürfte Dmitrijews öffentliche Stellungnahme darauf abzielen, die Differenzen zwischen Washington und Kiew für die internationale Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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