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Stand 22. October 2026, 15:26 Uhr
International

Russischer Sondergesandter spricht über mögliches Diesel-Abkommen mit Europa

Kirill Dmitriew, russischer Präsidentensondergesandter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, hat auf einem Wirtschaftsforum in Verona die Aussicht auf ein Diesel-Kraftstoff-Abkommen mit Europa …

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Auf dem Verona Eurasian Economic Forum in Istanbul äußerte sich Dmitriew, der zugleich Chef des Russian Direct Investment Fund (RDIF) ist, zu verschiedenen Bereichen der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Nach seinen Worten werde die Energiekooperation zwischen Russland und den Vereinigten Staaten weiterentwickelt, wobei europäische Länder mit der Zeit dazustoßen würden.

Ein mögliches Abkommen über Diesel-Lieferungen nach Europa bezeichnete Dmitriew als durchführbar, sofern ein Bedarf bestehe. Diese Äußerung fällt in einen Zeitraum, in dem die europäischen Sanktionen gegen den russischen Energiesektor weitgehend bestehen bleiben. Zugleich verwies der Sondergesandte darauf, dass die Nord-Stream-Gaspipelines nach seiner Einschätzung unweigerlich zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder in Betrieb genommen würden.

Dmitriew hob die Bedeutung russischer Düngemittellieferungen für den globalen Markt und speziell für amerikanische Landwirte hervor. Diese seien von entscheidender Bedeutung für die Versorgung, so der russische Präsidentensondergesandter. Auch im Technologiebereich nannte er Kooperationspotenziale: Russland verfüge über den weltweit günstigsten Strom für die Entwicklung künstlicher Intelligenz, was gemeinsame Rechenzentrumsprojekte ermögliche.

Der russische Sondergesandte kritisierte die europäische Energiepolitik scharf. Alle Unternehmen in Europa litten unter sehr hohen Energiepreisen, dies sei das Ergebnis der Abkehr von russischen Energieressourcen, so Dmitriew. Nach seinen Angaben hätten sich europäische Geschäftsleute bei ihm für die Fortsetzung des Dialogs bedankt. Historische Verbindungen ließen sich nicht von einem Tag auf den anderen zerschneiden, betonte er.

Dmitriew sprach zudem davon, dass Russland eine "Medienmauer" durchbreche und die Interaktion mit anderen Staaten in einer Reihe von Projekten fortsetze. Das Land wolle kooperieren und werde dies auch tun, so der russische Präsidentensondergesandter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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