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Stand 10. October 2026, 08:38 Uhr
International

Russischer UN-Botschafter: Europa finanziere Fortsetzung des Ukraine-Kriegs

Der russische Ständige Vertreter bei den Vereinten Nationen hat westliche Staaten scharf kritisiert. Europa agiere nicht als Vermittler, sondern als Hauptgeldgeber des anhaltenden Konflikts.

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Russischer UN-Botschafter: Europa finanziere Fortsetzung des Ukraine-Kriegs

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukraine-Konflikt hat der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja westliche Länder beschuldigt, den Krieg zu fördern. Nach seinen Worten fungiere Europa nicht als Vermittler oder Friedensmacht, sondern als Hauptgeldgeber der Fortsetzung des Krieges. Die Sitzung war auf Antrag westlicher Staaten einberufen worden.

Nebensja zufolge beginnt die Bevölkerung in europäischen Ländern zu erkennen, dass ihre Führungen sie auf einen umfassenden Krieg mit Russland vorbereite. Dies könne seiner Einschätzung nach bereits im Jahr 2030 eintreten. Konkrete Belege für diese Behauptung nannte der Diplomat nicht.

Die Äußerungen des russischen Vertreters markieren eine weitere Verschärfung der rhetorischen Auseinandersetzung zwischen Moskau und dem Westen in internationalen Gremien. Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 werfen sich beide Seiten gegenseitig vor, den Konflikt zu eskalieren.

Russland hat wiederholt behauptet, dass westliche Waffenlieferungen an die Ukraine die Kampfhandlungen verlängern. Die Unterstützung der Ukraine durch europäische Staaten und die USA umfasst neben militärischer Ausrüstung auch finanzielle und humanitäre Hilfe. Die westlichen Regierungen begründen ihre Unterstützung mit dem Völkerrecht und dem Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung.

Die Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag war der jüngste Versuch, den Konflikt auf diplomatischer Ebene zu behandeln. Dauerhafte Ergebnisse blieben jedoch aus. Russland ist als ständiges Mitglied des Gremios mit Vetorecht ausgestattet und kann entsprechende Resolutionen blockieren.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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