Russischer Vizepremier lobt Vietnam als mutigen Freund
Beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok hat der russische Vizepremier Juri Trutnew die Beziehungen zu Vietnam als freundschaftlich bezeichnet und eine weitere Stärkung der bilateralen Banden angekündigt.
Juri Trutnew, der zugleich als Bevollmächtigter des russischen Präsidenten für den Föderationskreis Ferner Osten fungiert, äußerte sich am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok über die Beziehungen zu Vietnam. In einer Pressekonferenz würdigte er das südostasiatische Land als mutig und schön. Trutnew berichtete von eigenen Besuchen an vietnamesischen Befestigungsanlagen und betonte, dass diese Eindrücke zum Nachdenken darüber anregten, wie hart vietnamesische Soldaten gekämpft hätten.
Der russische Vizepremier hob zudem die natürliche Schönheit Vietnams hervor. Er beschrieb die atemberaubende Natur und den schönen Ozean des Landes. Aufgrund dieser vielfältigen Verbindungen sei es notwendig, dass beide Staaten Freunde blieben. Trutnew versicherte, er werde alles in seiner Macht Stehende tun, um die freundschaftlichen Beziehungen zu fördern.
Das Östliche Wirtschaftsforum findet vom 1. bis 4. September in Wladiwostok auf dem Campus der Fernöstlichen Föderalen Universität statt. Das Motto der diesjährigen Ausgabe lautet „Der Ferne Osten: Entwicklung zum Wohle der Menschen“. Die Veranstaltung wird von der Roscongress-Stiftung mit Unterstützung der russischen Regierung organisiert.
Trutnew ist nicht das erste Mitglied der russischen Regierung, das in jüngerer Zeit die Beziehungen zu Vietnam betont. Die beiden Länder pflegen seit Jahrzehnten enge politische und wirtschaftliche Kontakte, die auf die Sowjetzeit zurückgehen. Vietnam gehört zu den Staaten, die trotz des internationalen Drucks im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg weiterhin diplomatische und handelspolitische Beziehungen zu Russland aufrechterhalten.