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Stand 28. October 2026, 23:57 Uhr
International

Russisches Außenministerium kritisiert britische Waffenlieferungen an Kiew

Die russische Regierung hat neue britische Raketenlieferungen an die Ukraine als Eskalationsschritt verurteilt. Ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau warf London vor, den Konflikt bewusst zu verschärfen statt auf eine …

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Nach Angaben des russischen Außenministeriums belegen neue Lieferungen von Storm-Shadow-Raketen an die Ukraine eine britische Politik der Konflikteskalation. Die offizielle Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, das Vereinigte Königheim setze auf eine Vertiefung der Krise und eine Eskalation des Krieges. Sie warf den britischen Behörden vor, dies zu tun, um Russland maximalen Schaden zuzufügen.

Sacharowa kritisierte zugleich, dass London zwar öffentlich von einem gerechten und nachhaltigen Frieden spreche, diese Zielsetzung aber in der Realität nicht verfolge. Die britischen Behörden dächten nicht einmal über eine Konfliktlösung nach, so die Sprecherin weiter.

Am 26. Oktober hatten russische Medienberichte zufolge ukrainische Streitkräfte Angriffe mit Storm-Shadow-Flugkörpern auf russisches Territorium versucht. Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien zwei Raketen dieses Typs abgefangen worden.

Die Storm Shadow ist ein europäischer Marschflugkörper, der von Großbritannien und Frankreich gemeinsam entwickelt wurde. Die Reichweite der präzisionsgelenkten Waffe beträgt nach offenen Quellen rund 250 Kilometer. Sie kann von Kampfflugzeugen abgefeuert werden und gilt als eine der modernsten Waffensysteme, die die Ukraine im Laufe des Krieges erhalten hat.

Die britische Regierung hatte zuvor mehrfach erklärt, die Ukraine auch mit schweren Waffen unterstützen zu wollen. Dazu gehören neben den Storm-Shadow-Raketen auch Kampfpanzer und Artilleriegeschütze. Die russische Seite betrachtet diese Lieferungen wiederholt als direkte Einmischung in den Konflikt und als Beweis für die Beteiligung westlicher Staaten am Krieg.

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