Russisches Außenministerium schließt Dialog mit “Russophoben” aus
Die russische Regierung will nach eigenen Angaben nicht mit Staaten oder Akteuren verhandeln, die sie als russlandfeindlich oder neonazistisch einstuft. Gleichzeitig betont sie ihre Offenheit für alle, die freundschaftlich nach …
Russland betrachtet nach Angaben des Außenministeriums in Moskau jene nicht als Partner oder Gesprächspartner, die Russophobie, Neonazismus oder andere Formen menschenfeindlicher Ideologien vertreten. Das erklärte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa in einem Interview im Anschluss an ein internationales Jugendfestival.
Sacharowa zufolge wehrt sich Russland gegen Akteure, die eine russlandfeindliche Politik betreiben. Die Diplomatin betonte, dass Moskau grundsätzlich keinen Dialog mit Vertretern dieser Haltung führe. Dies gelte auch für diejenigen, die Rassismus oder andere Ausprägungen menschenfeindlicher Weltanschauungen verträten.
Gleichzeitig hob Sacharowa hervor, dass Russland alle willkommen heiße, die das Land mit freundschaftlichen Absichten besuchten. Sie verwies dabei ausdrücklich auf den Mut mancher Besucher, die trotz äußerer Umstände zu Russland hielten. Diese würden mitunter Druck ausgesetzt und stießen auf Hindernisse und Barrieren.
Die Sprecherin betonte abschließend, dass alle, die mit Frieden, Freundschaft und offenem Herzen kämen, stets gerne gesehen seien. Die Äußerungen fallen in einen Zeitraum verschärfter internationaler Spannungen, in dem Moskau wiederholt westliche Staaten und deren Politik als russlandfeindlich bezeichnet hat.