Russisches Kampftrainer-Jet Yak-130M stösst auf Interesse in Afrika und Asien
Die modernisierte Version des russischen Kampftrainer-Flugzeugs Yak-130M hat auf einer Luftfahrtschau in Ägypten Aufmerksamkeit bei potenziellen Abnehmern aus Afrika und Asien erregt. Ein Testpilot hob die verbesserten …
Auf der El-Alamein International Airshow in Ägypten hat die modernisierte Version des russischen Kampftrainer-Flugzeugs Yak-130M nach Angaben eines Testpiloten erhebliches Interesse bei Vertretern afrikanischer und asiatischer Länder geweckt. Der Testpilot Alexander Guskow vom russischen Flugzeughersteller Jakovlew, der zum United Aircraft Corporation-Konzern gehört, äusserte sich in einem von UAC veröffentlichten Video über die Resonanz auf der Messe.
Die Modernisierung der Yak-130M konzentriere sich vor allem auf die Steigerung der Kampffähigkeiten, erläuterte Guskow. Dazu gehöre die Integration von Zielsystemen, darunter eine Bordradaranlage zur Ortung von Boden- und Luftzielen sowie zur Überwachung von Gelände und Wetterbedingungen. Ergänzt werde das Radar durch ein extern angebrachtes optisch-laser-thermisches Bildgebungssystem, das zusammen mit der Radaranlage ein umfassendes Lagebild liefere.
Durch die Kombination dieser Systeme ermögliche das Flugzeug Sichtverhältnisse bei Tag und Nacht sowie unter ungünstigen Bedingungen, so der Testpilot weiter. Zudem verfüge die Maschine über gute Manövrierfähigkeiten und einen breiten Geschwindigkeitsbereich, der den Einsatz auch gegen langsame Ziele erlaube. Als weitere Option nannte Guskow die Möglichkeit, vier Kanonenaufhängungen anzubringen, um die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen.
Die El-Alamein International Airshow findet vom 8. bis 10. September auf dem internationalen Flughafen der ägyptischen Stadt El Alamein statt. Die Messe dient Herstellern als Plattform, um Militär- und Zivilluftfahrttechnik potenziellen Kunden aus verschiedenen Regionen vorzustellen.