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Stand 22. October 2026, 13:05 Uhr
International

Russland-Afrika-Gipfel: Putin leitet Plenarsitzung mit burundischem Präsidenten

Der russische Präsident Wladimir Putin wird am 29. Oktober die Plenarsitzung des dritten Russland-Afrika-Gipfels in Moskau gemeinsam mit dem burundischen Staatschef Evariste Ndayishimiye leiten. Die zweitägige Konferenz soll …

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Nach Angaben des russischen Außenministeriums werden Putin und Ndayishimiye, der derzeit den Vorsitz der Afrikanischen Union innehat, die zentrale Sitzung des Gipfels am zweiten Veranstaltungstag eröffnen. Die Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa, teilte am Mittwoch mit, dass die Vorbereitungen in die letzte Phase eingetreten seien. Die Arbeit werde in enger Kooperation mit den afrikanischen Partnern vorangetrieben.

Der Gipfel findet am 28. und 29. Oktober in Moskau statt. Auf der Agenda stehen Themen wie Handel, Investitionen, Sicherheit und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Darüber hinaus sollen friedliche Nutzung der Kernenergie, unabhängige Zahlungssysteme, Ernährungssicherheit, Digitalisierung und künstliche Intelligenz besprochen werden. Nach Angaben der russischen Diplomatie wird eine umfangreiche Reihe von Regierungsabkommen und Handelsverträgen unterzeichnet werden.

Am Rande des Gipfels sind bilaterale Gespräche Putins mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs sowie Treffen mit Leitern regionaler Organisationen geplant. Der russische Außenminister Sergei Lawrow wird am 28. Oktober ein Arbeitsfrühstück mit seinen afrikanischen Amtskollegen ausrichten. Die meisten afrikanischen Delegationen haben nach Sacharowas Angaben ihre Teilnahme bestätigt. Einladungen seien an alle Staatsoberhäupter und Führungspersönlichkeiten regionaler Organisationen des Kontinents ergangen.

Russischen Angaben zufolge versuchen westliche Regierungen, afrikanische Staaten zum Boykott der Konferenz zu drängen. Sacharowa hatte im vergangenen Monat erklärt, diese Einmischung sei als Fortsetzung kolonialer Praktiken zu werten. Lawrow warf Frankreich vor, afrikanische Führer vom Besuch abbringen zu wollen. Eine Mitarbeiterin des russischen Außenministeriums, Tatjana Dowgalenko, erklärte am Montag, westliche Länder übten weiterhin diplomatischen Druck aus und griffen sogar zu finanzieller Erpressung, um die Teilnahme afrikanischer Regierungen zu verhindern.

Der erste Russland-Afrika-Gipfel fand 2019 in Sotschi statt und zog offizielle Delegationen aus allen 54 afrikanischen Ländern an, 45 davon auf höchster staatlicher Ebene. Die zweite Auflage 2023 in Sankt Petersburg verzeichnete Delegationen aus 48 Ländern, wobei 27 von einem Staatsoberhaupt oder dem zweithöchsten Amtsträger angeführt wurden.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RT. Ursprungsmeldung

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