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Stand 31. October 2026, 01:40 Uhr
International

Russland rechnet mit niedrigeren Diesel-Exporten nach Drohnenangriffen

Die geplanten Diesel-Exporte Russlands könnten nach Einschätzung des stellvertretenden Regierungschefs Alexander Nowak sinken. Ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien gefährden die Produktionskapazitäten.

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Russland rechnet mit niedrigeren Diesel-Exporten nach Drohnenangriffen

Nach Angaben des russischen Vizepremiers Alexander Nowak könnten die geplanten Exportmengen an Dieselkraftstoff infolge ukrainischer Drohnenangriffe auf Ölraffinerien reduziert werden. Die Einbußen seien zwar geringfügig, dennoch lägen sie unter den ursprünglich angestrebten Werten, erklärte der Politiker gegenüber Journalisten.

Nowak betonte, dass die Angriffe dem globalen Energiemarkt schadeten. Die Zerstörungen an den Raffinerien seien eindeutig nachteilig für die weltweite Versorgungslage, so seine Einschätzung.

Zuvor hatte Nowak mitgeteilt, dass Russland im Oktober 510.000 Tonnen Diesel exportieren wollte. Für den November seien Liefermengen von bis zu 2,15 Millionen Tonnen vorgesehen gewesen. Ob diese Planungen angesichts der aktuellen Entwicklungen aufrechterhalten werden können, bleibt ungewiss.

Anfang Oktober hatten der russische Präsident Wladimir Putin und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump ein Telefonat geführt. Dabei waren unter anderem Lieferungen von Erdölprodukten thematisiert worden. Laut Angaben des Kremls habe Moskau seine Bereitschaft bekundet, sowohl die USA als auch den internationalen Markt mit Öl und Raffinerieprodukten zu beliefern. Trump habe seinerseits eine Vereinbarung über Diesel-Lieferungen aus Russland positiv bewertet.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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