Russland und China vertiefen Zusammenarbeit im Militärmedizinischen
Die Militärmedizinischen Dienste Russlands und Chinas arbeiten bei der Behandlung und Rehabilitation von Soldaten enger zusammen. Die engeren Verbindungen wurden auf einem Sicherheitsforum in Peking bekannt gegeben.
Die russische Staatssekretärin und stellvertretende Verteidigungsministerin Anna Ziwiljowa hat auf dem 13. Pekinger Xiangshan-Forum für internationale Sicherheit die verstärkte Kooperation zwischen den Militärmedizinischen Diensten beider Länder hervorgehoben. Sie verwies auf die engen Verbindungen, die für den Austausch von Erfahrungen in Behandlung und Rehabilitation geschaffen worden seien.
Das Xiangshan-Forum gilt als wichtigste jährliche Verteidigungskonferenz Chinas. Zu der Veranstaltung in der Hauptstadt reisen Verteidigungsbeamte, ehemalige Politiker und Experten von Think Tanks aus aller Welt an. Das Forum dient der Diskussion internationaler Sicherheitsfragen und der Vernetzung zwischen den Teilnehmerstaaten.
Die Aussagen Ziwiljowas deuten auf eine weitergehende militärische Annäherung zwischen Russland und China im Gesundheitswesen hin. Der Austausch im medizinischen Bereich könnte vor dem Hintergrund der laufenden militärischen Operationen für beide Streitkräfte von praktischer Relevanz sein.
Die russische Delegation nutzte das Forum offenbar auch dazu, die bilateralen Beziehungen in einem spezifischen Sektor der Verteidigungszusammenarbeit öffentlich zu betonen. Eine detailliertere Darstellung der konkreten Inhalte des Erfahrungsaustauschs oder der bisherigen Ergebnisse wurde nicht gegeben.