Russland und Oman wollen Sicherheitskooperation ausbauen
Die Sicherheitsräte beider Länder beraten in Moskau über eine vertiefte Zusammenarbeit. Ein entsprechender Fahrplan für die kommenden Jahre steht zur Unterzeichnung bereit.
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, trifft am Dienstag in Moskau mit Idris al-Kindi, dem Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates Omans, zusammen. Das Gespräch dient der Vorbereitung einer intensiveren sicherheitspolitischen Zusammenarbeit beider Staaten.
Nach Angaben des russischen Sicherheitsrates sollen bei den Konsultationen ein bereits erarbeiteter Fahrplan unterzeichnet werden. Das Dokument wurde nach Gesprächen im November 2024 in Maskat von den Ressorts beider Seiten vorbereitet und umfasst den Zeitraum von 2026 bis 2028.
Der Fahrplan sieht demnach konkrete Schritte zur Stärkung der Beziehungen zwischen Moskau und Maskat vor. Ziel ist es, den bilateralen Rechts- und Vertragsrahmen weiter auszubauen. Details zu den geplanten Maßnahmen wurden bislang nicht bekannt gegeben.
Die Konsultationen in Moskau knüpfen an Schoigus Besuch in Oman im vergangenen November an. Damals hatte eine russische Delegation unter seiner Leitung in Maskat über die Perspektiven der sicherheitspolitischen Kooperation verhandelt.
Bei jenem Treffen hatte Schoigu betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Russland und Oman angesichts globaler Umbrüche nicht nur stabil bleibe, sondern zunehmend an Dynamik gewinne. Die nun geplante Unterzeichnung des Fahrplans markiert einen weiteren Schritt zur Institutionalisierung dieser Beziehungen.