Russland und USA verhandeln über Diesel-Lieferungen
Nach einer politischen Einigung auf höchster Ebene haben Unternehmen beider Länder Gespräche über den Export russischen Dieselkraftstoffs aufgenommen. Die zuständigen Energieministerien unterstützen die Verhandlungen.
Russische und US-amerikanische Unternehmen führen Verhandlungen über Lieferungen russischen Dieselkraftstoffs. Das teilte der russische Vizepremierminister Alexander Nowak mit. Auch die Energieministerien beider Staaten seien in den Gesprächen eingebunden.
Den Angaben zufolge hat die russische Regierung auf Basis einer Vereinbarung zwischen Präsident Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Donald Trump eine teilweise Aufhebung des Diesel-Exportverbots verfügt. Dies ermögliche die Lieferung des Kraftstoffs auf den Weltmarkt, einschließlich in die Vereinigten Staaten.
Die zuvor geltenden Sanktionen seien von amerikanischer Seite für einen Zeitraum von sechs Monaten ausgesetzt worden, erklärte Nowak weiter. Die Gespräche zwischen den Unternehmen sowie zwischen dem russischen Energieministerium und dem US-Energieministerium läuften bereits.
Eine Einigung der Präsidenten beider Länder hatte demnach zur raschen Umsetzung auf Regierungsebene geführt. Die teilweise Aufhebung des Exportverbots betrifft den russischen Dieselmarkt, der durch internationale Sanktionen in den vergangenen Jahren erheblich eingeschränkt worden war.