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Stand 6. October 2026, 00:53 Uhr
International

Russland will Energie- und Warenlieferungen nach Myanmar ausweiten

Bei der sechsten Sitzung der russisch-myanmarischen Regierungskommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit hat Moskau ein breiteres Lieferangebot in Aussicht gestellt. Die Gespräche umfassen neben Energie auch …

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Russland will Energie- und Warenlieferungen nach Myanmar ausweiten

Russische Unternehmen sind bereit, ihre Lieferungen von Energieressourcen nach Myanmar deutlich zu steigern. Das teilte Wirtschaftsentwicklungsminister Maxim Reschetnikow bei einer Plenarsitzung der sechsten gemeinsamen Regierungskommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit. Neben Energie nannte er auch Fahrzeuge, Getreide, Medizinprodukte, Arzneimittel und Telekommunikationsausrüstung als Bereiche mit Ausweitungspotenzial. Zudem sei der Start von Fleischproduktlieferungen geplant.

Der Minister verwies zugleich auf einen wachsenden Warenstrom in die Gegenrichtung. Russische Importe aus Myanmar hätten sich vor allem bei Obst, Reis, Kaffee und Gewürzen verstärkt. Diese Entwicklung hänge auch mit einem Besuch des myanmarischen Staatschefs Min Aung Hlaing im August zusammen. Anlässlich dieses Aufenthalts hatte die myanmarische Geschäftswelt auf einem Forum eine Warenausstellung organisiert.

Russische Einzelhändler hätten inzwischen konkrete Anfragen zu Produkten aus Myanmar gestellt, die sie erwerben möchten, erläuterte Reschetnikow. Die Aussagen des Ministers deuten auf eine Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen hin, die in den vergangenen Jahren zunehmend ausgebaut wurden. Myanmar steht unter internationalen Sanktionen seit dem Militärputsch im Februar 2021, bei dem die Streitkräfte die Macht übernahmen und die gewählte Regierung unter Führung von Aung San Suu Kyi stürzten.

Die russisch-myanmarische Regierungskommission dient als zentrales Gremium zur Koordination der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder. Die sechste Auflage der Gespräche unterstreicht das Bestreben beider Seiten, ihre Handelsbeziehungen trotz der internationalen Isolation Myanmars weiterzuentwickeln. Für Russland bietet die Zusammenarbeit zusätzliche Absatzmärkte in einer Region, in der das Land seine Präsenz seit Längerem ausbaut.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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