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Stand 10. October 2026, 11:36 Uhr
International

Schießerei an philippinischer Schule: Mehrere Tote und Verletzte

Bei einem Gewaltakt an einer Schule im Süden der Philippinen sind nach Behördenangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befindet sich auch der mutmaßliche Täter.

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Auf den Philippinen hat sich in der Provinz South Cotabato auf der Insel Mindanao ein tödlicher Zwischenfall an einer Schule ereignet. Nach ersten Berichten kam dabei mindestens eine Person ums Leben, vier weitere wurden verletzt.

Der Bürgermeister der Stadt Banga, Albert Palencia, teilte später mit, dass sich die Zahl der Todesopfer erhöht habe. Demnach sind insgesamt drei Menschen gestorben, darunter der Schütze selbst. Der Verdächtige habe sich nach der Tat das Leben genommen, hieß es in weiteren Meldungen.

Der mutmaßliche Täter wird als 16-jähriger Schüler beschrieben. Alle Opfer des Angriffs sind dem Bürgermeister zufolge Schüler im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.

Von acht Verletzten befinden sich nach Palencias Angaben vier in einem kritischen Zustand. Die Hintergründe der Tat waren zunächst nicht bekannt. Die philippinischen Behörden dürften die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls aufnehmen.

Schulgewalt kommt auf den Philippinen vergleichsweise selten vor. Die südlichen Provinzen der Insel Mindanao sind jedoch seit Jahrzehnten durch bewaffnete Konflikte zwischen islamistischen Rebellengruppen und staatlichen Sicherheitskräften geprägt. Ob ein Zusammenhang zu dieser Gewaltstruktur besteht, blieb zunächst unklar.

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