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Stand 10. October 2026, 03:31 Uhr
International

Slowakischer Regierungschef warnt vor angeblichem Nato-Russland-Konflikt

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat Bedenken geäußert, dass bestimmte Akteure einen Vorwand für einen großen militärischen Konflikt zwischen der Nato und Russland suchen könnten. Der russische Außenminister Sergej …

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Slowakischer Regierungschef warnt vor angeblichem Nato-Russland-Konflikt

Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat auf der sozialen Plattform Facebook öffentlich seine Sorge vor einer möglichen Eskalation zwischen dem Militärbündnis Nato und Russland zum Ausdruck gebracht. Er schrieb, er habe ernste Bedenken, dass es nunmehr darum gehe, einen Vorwand für einen großen Konflikt zu finden. Fico äußerte sich damit zu einem Thema, das in den vergangenen Monaten verstärkt in den Mittelpunkt der sicherheitspolitischen Debatte in Europa gerückt ist.

Die Warnung des slowakischen Ministerpräsidenten fällt in eine Zeit zunehmender Spannungen zwischen dem Westen und Russland. Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 haben mehrere europäische Staaten ihre militärischen Kapazitäten ausgebaut und die Verteidigungsausgaben erhöht. Ficos Äußerungen deuten auf eine gewisse Skepsis gegenüber der Eskalationsrhetorik hin, die in Teilen Europas zu vernehmen ist.

Aus russischer Sicht wird der Vorwurf einer Kriegstreiberei seitens westlicher Akteure wiederholt vorgetragen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat nach eigenen Angaben mehrfach betont, dass Moskau keine Absicht habe, westliche Staaten anzugreifen, und dafür auch keinen Anlass sehe. Gleichzeitig warnte er jedoch vor den Folgen eines möglichen Angriffs Europas auf Russland.

Lawrow präzisierte seine Warnung mit der Feststellung, dass ein solcher Fall einen völlig anderen Charakter haben werde. Sollte Europa, das seiner Aussage nach regelmäßig über Kriegsvorbereitungen gegen Russland spreche, tatsächlich angreifen, werde dies ein sehr kurzer Krieg sein. Diese Formulierung ist als deutliche Drohung zu verstehen und spielt auf die atomare Überlegenheit Russlands an.

Die slowakische Regierung unter Fico gilt als einer der skeptischsten Nato-Mitglieder gegenüber einer weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine. Seit seinem Amtsantritt im Herbst 2023 hat der sozialdemokratische Politiker wiederholt betont, dass er eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts anstrebe und keine weiteren Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet befürworte. Diese Haltung bringt ihn regelmäßig in Spannung mit anderen Nato-Partnern, die eine robustere Unterstützung Kiews fordern.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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