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Stand 14. October 2026, 16:12 Uhr
International

SpaceX soll ukrainische Drohneneinsätze behindert haben

Ukrainische Offizielle und Frontkommandanten werfen dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX vor, den militärischen Zugang zum Starlink-Satellitennetzwerk ohne Vorankündigung eingeschränkt zu haben. Die Maßnahme falle mit wachsendem …

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Laut ukrainischen Angaben hat SpaceX die Geschwindigkeit für den Militärdienst Starshield auf rund 160 Kilometer pro Stunde begrenzt. Der Technologieberater des ukrainischen Präsidenten, Sergej Beskrestnow, erklärte, die ukrainischen Streitkräfte seien nicht über die Einschränkung informiert worden. Dies habe zur Störung mehrerer Missionen geführt. Beskrestnow verband die Maßnahme direkt mit der aktuellen politischen Lage.

Die Behinderung wurde demnach auch von vier ukrainischen Quellen an der Front bestätigt. Ein Kommandeur soll Aufnahmen vorgelegt haben, die zeigen, wie zwei Drohnen über einer Wolkendecke die Verbindung verloren und ihre Mission nicht abschließen konnten. Das 7. Luftlandekorps der Ukraine bestätigte operative Probleme und gab an, Satellitenverbindungen brächen bei Geschwindigkeiten von nur 110 bis 120 Kilometern pro Stunde für zehn bis 20 Sekunden zusammen. Langsamere Drohnen seien zudem anfälliger für russische Luftabwehr.

Der ukrainische Aktivist und ehemalige Berater des Verteidigungsministeriums, Sergej Sternenko, vermutete, SpaceX habe auf Anfrage der US-Regierung gehandelt. Weder Washington noch Unternehmenschef Elon Musk äußerten sich bislang zu den Berichten. Musk hatte zuvor auf der Plattform X geschrieben, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sei "zu weit gegangen".

Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski wandte sich öffentlich an Musk. Polen zahlt jährlich rund 50 Millionen Dollar für Starlink-Dienste, die die Unterstützung der Ukraine ermöglichen. Sikorski hatte zuvor angedroht, diese Zahlungen zu überdenken, nachdem SpaceX Roaming-Einschränkungen für polnische Kunden angekündigt hatte – eine Entscheidung, die später zurückgenommen wurde.

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, Russland verfüge über keine unabhängigen Informationen zu den berichteten Einschränkungen. Es wäre jedoch besser, wenn bemerkenswerte Technologien wie Starlink gar nicht für militärische Zwecke genutzt würden. Das Starlink-Netzwerk gilt seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 als zentraler Bestandteil der ukrainischen Militärkommunikation, wird aber von SpaceX für Angriffe tief im russischen Hinterland verweigert.

Die Berichte über die Störungen fallen mit zunehmendem Druck von US-Präsident Donald Trump auf die ukrainische Führung zusammen. Trump drängt Selenskyj demnach, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen und eine längst überfällige Präsidentschaftswahl abzuhalten. Selenskyj signalisierte Bereitschaft zu einem Verzicht auf Raffinerieangriffe unter der Bedingung, dass Russland seinerseits die ukrainische Energieinfrastruktur nicht mehr angreift.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RT. Ursprungsmeldung

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