Stromversorgung in russischer Stadt Vladimir nach Drohnenangriff teilweise wiederhergestellt
Nach einem Drohnenangriff auf die zentralrussische Stadt Vladimir ist die Stromversorgung laut regionaler Verwaltung zu 80 Prozent zurückgekehrt. Wärme- und Wasserversorgung seien bereits vollständig wiederhergestellt.
Die Stromversorgung in Vladimir, einer Stadt in Zentralrussland, ist nach einem Drohnenangriff zu 80 Prozent wiederhergestellt. Das teilte der Gouverneur der Region, Alexander Awdejew, mit. Demnach seien auch die Wärme- und Wasserversorgung bereits vollständig funktionsfähig. Fachkräfte arbeiteten weiter an der vollständigen Wiederherstellung der Energieversorgung.
Nach Angaben des Gouverneurs hatten Drohnen Infrastruktureinrichtungen in den Vororten der Stadt angegriffen und einen Brand verursacht. Zwei Umspannwerke, die etwa 5.000 Menschen mit Strom versorgten, wurden abgeschaltet. Anwohner in unmittelbarer Nähe des Angriffsorts mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.
Die Evakuierung betraf Hauser im direkten Umfeld der getroffenen Einrichtungen. Angaben zu möglichen Schäden an Gebäuden oder Verletzten wurden zunächst nicht bekannt. Vladimir liegt rund 180 Kilometer östlich von Moskau und ist eine der älteren Städte der Region.
Der Vorfall am 11. Oktober reiht sich in eine Serie von Drohnenangriffen auf russisches Territorium ein. In den vergangenen Monaten waren wiederholt Regionen in Zentralrussland von derartigen Angriffen betroffen, bei denen zivile Infrastruktur beschädigt wurde. Die russische Seite macht ukrainische Streitkräfte für die Attacken verantwortlich.
Die ukrainische Führung kommentiert derartige Vorfälle in der Regel nicht direkt. Internationale Beobachter verweisen darauf, dass Drohnenangriffe auf Ziele jenseits der unmittelbaren Kampfgebiete zunehmend zum Charakteristikum des Konflikts gehören.