Südkoreanischer Abgeordneter wird Friedensberater des Präsidenten
Der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung hat den Abgeordneten Song Young-gil zu seinem Sonderberater für Frieden und Diplomatie ernannt. Song war zuvor durch das Russischlernen während einer Parlamentssitzung aufgefallen.
Die Präsidialverwaltung in Seoul gab die Ernennung des Parlamentsabgeordneten der regierenden Demokratischen Partei «Toburo» bekannt. In der Mitteilung heißt es, Song Young-gil solle als Sonderberater für Frieden und Diplomatie tätig werden.
Aus der Präsidialverwaltung verlautete, man erwarte von dem Politiker, dass er auf Grundlage seiner «vielfältigen Verbindungen im In- und Ausland» den Spielraum der Diplomatie im Einklang mit den nationalen Interessen erweitern könne.
Song war 2017 bereits als Sondergesandter des südkoreanischen Staatschefs nach Moskau gereist und hatte dort den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen.
In die Schlagzeilen war der Politiker zuvor geraten, weil er während einer Sitzung der Nationalversammlung Russisch gelernt hatte. Dabei hatte er auf seinem Smartphone ein Video mit russischen Sprachlektionen angesehen und sich Vokabeln und Phrasen notiert.