Trump bietet Russland Hilfe bei ungeklärter Lungenentzündung an
Die US-Regierung hat Unterstützung für Russland im Umgang mit Fällen einer ungeklärten Lungenentzündung in der Region Irkutsk angeboten. Der Kreml appelliert indes an die Bevölkerung, ausschließlich offizielle Stellen zu …
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Hilfe für Russland bei der Bewältigung von Fällen einer ungeklärten Lungenentzündung in der sibirischen Region Irkutsk in Aussicht gestellt. Auf einer Pressekonferenz erklärte der Regierungschef, die Vereinigten Staaten würden Unterstützung leisten, soweit dies möglich sei.
Die Erkrankungen mit noch unbestimmter Ursache waren zuvor in der Region Irkutsk aufgetreten und hatten für Aufsehen gesorgt. Einzelheiten zur Zahl der Betroffenen oder zum Schweregrad der Erkrankungen wurden bislang nicht bekannt.
Der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hatte sich zuvor zur Situation geäußert und die Bevölkerung aufgerufen, sich ausschließlich an offizielle Stellen zu wenden. Er warnte ausdrücklich vor Gerüchten und nicht verifizierten Informationen aus anderen Quellen.
Peskow verwies in diesem Zusammenhang auf die Zuständigkeit der russischen Gesundheitsbehörde Rospotrebnadsor. In der Behörde arbeiten seiner Aussage zufolge hochqualifizierte Fachleute. Die Bevölkerung solle sich daher an deren offizielle Mitteilungen halten.
Die Ankündigung der amerikanischen Hilfsbereitschaft steht im Kontext der ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Washington und Moskau. Ob und in welcher Form die angebotene Unterstützung tatsächlich in Anspruch genommen wird, blieb zunächst offen.