Trump deutet harten Verlauf im Iran-Konflikt an
Der US-Präsident hat einen möglichen harten Ausgang des Konflikts mit dem Iran ins Gespräch gebracht. Zugleich gab er an, dass China und Russland ihm zugesagt hätten, Teheran nicht mit Waffen zu beliefern.
US-Präsident Donald Trump hat bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Maryland erklärt, dass Washington den Konflikt mit dem Iran bis zum Ende führen wolle. Dabei stellte er zwei mögliche Szenarien zur Debatte: ein gütliches oder ein deutlich härteres Ende. Die Entscheidung darüber stehe noch aus, werde aber in Kürze bekanntgegeben.
Trump zufolge wird die Öffentlichkeit bald erfahren, welches Szenario für die Beilegung des Konflikts gewählt wurde. Die Formulierung ließ offen, ob es sich um eine militärische Eskalation oder um verstärkten politischen Druck handeln könnte.
Der amerikanische Präsident berichtete zudem von Zusagen, die er von den Staatschefs Chinas und Russlands erhalten habe. Danach hätten Xi Jinping und Wladimir Putin ihm versichert, die Islamische Republik nicht mit Waffen zu beliefern. Diese Angaben konnten bislang nicht unabhängig überprüft werden.
Die Äußerungen Trumps werfen die Frage auf, welche Rolle die beiden Großmächte in der gegenwärtigen Iran-Politik spielen. Eine gemeinsame Zusage, keine Waffenlieferungen an Teheran zu tätigen, würde den Handlungsspielraum der iranischen Führung erheblich einschränken.