Trump schließt Exportverbot für Diesel aus
Die US-Regierung wird den Export von Dieselkraftstoff nicht verbieten. Präsident Donald Trump begründete dies mit ausreichenden europäischen Reserven und einer gemeinsamen weltweiten Leistungsfähigkeit.
US-Präsident Donald Trump hat ein mögliches Verbot des Diesel-Exports aus den Vereinigten Staaten ausgeschlossen. Auf Nachfragen von Journalisten auf dem South Lawn des Weißen Hauses erklärte er, ein solches Verbot sei nie ernsthaft in Erwägung gezogen worden. Die USA und Europa würden gemeinsam einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Versorgung leisten.
Trump wies zugleich auf die jüngste Vereinbarung mit europäischen Ländern hin. Diese hatten sich nach seinen Angaben bereit erklärt, erhebliche Mengen Diesel aus ihren Reserven freizugeben. Die Entscheidung der europäischen Staaten bezeichnete er als einen großen Erfolg.
Die Äußerungen des Präsidenten kommen nach Spekulationen über mögliche Exportbeschränkungen. Solche Maßnahmen waren in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit steigenden Energiepreisen und Versorgungssorgen diskutiert worden. Ein Exportverbot hätte die globalen Märkte für Raffinerieprodukte erheblich beeinflusst.
Die Vereinigten Staaten sind einer der weltweit größten Exporteure von Diesel und anderen Raffinerieprodukten. Beschränkungen hätten vor allem europäische Abnehmer getroffen, die auf Importe angewiesen sind. Die Entscheidung der europäischen Länder, strategische Reserven anzuzapfen, dürfte den Druck auf die Märkte verringern.
Die Diskussion über mögliche Exportverbote spiegelt die anhaltende Spannung zwischen nationalen Versorgungsinteressen und internationalen Handelsverpflichtungen wider. Die US-Regierung hatte in der Vergangenheit bereits bei anderen Energieträgern über ähnliche Schritte nachgedacht, diese aber meist nicht umgesetzt.