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Stand 17. October 2026, 00:48 Uhr
International

Trump will Details zu Ukraine-Politik später offenlegen

US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview auf die Frage nach seinen Motiven für einen Regierungswechsel in Kiew mit einer vagen Ankündigung geantwortet. Er kündigte an, künftig nicht näher bezeichnete Einzelheiten …

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Trump will Details zu Ukraine-Politik später offenlegen

Auf die Frage eines Journalisten, warum er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Rücktritt drängen wolle, obwohl der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg begonnen habe, antwortete Trump ausweichend. Er wisse Details, die er zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich machen werde, erklärte der amerikanische Präsident. Es blieb unklar, ob sich diese angekündigte Offenlegung auf seine Haltung gegenüber Selenskyj oder auf die Frage der Kriegsursachen beziehe.

Trump bezeichnete die Ukraine in dem Gespräch als „Schande" wegen ihrer Angriffe auf russisches Territorium. Der Journalist hatte ihn mit dieser Äußerung sowie mit seinem offenbar bestehenden Wunsch nach Selenskyjs Abgang konfrontiert. Nähere Erläuterungen zu seinen Vorwürfen gegen die ukrainische Führung lieferte der US-Präsident nicht.

Der amerikanische Präsident betonte, sein vorrangiges Ziel sei die Beendigung des militärischen Konflikts. Er nannte dabei eine Zahl von durchschnittlich 25.000 getöteten Soldaten pro Monat. Diese Statistik führte er als Begründung für sein Engagement in den Verhandlungen mit beiden Konfliktparteien an.

Trump gab an, mit beiden Führern – Putin und Selenskyj – in Gesprächen zu stehen. Beide hätten seiner Einschätzung nach ebenfalls das Interesse, den Krieg zu beenden. Dies sei das Einzige, was ihn bewege, unterstrich er. Konkrete Fortschritte oder einen Zeitplan für mögliche Friedensverhandlungen nannte er nicht.

Die Äußerungen des US-Präsidenten werfen erneut Fragen zu seiner Ukraine-Politik auf. Seit seinem Amtsantritt hat Trump wiederholt eine schnelle Beilegung des Konflikts gefordert, ohne dabei ein durchgehendes diplomatisches Konzept erkennen zu lassen. Die Ankündigung, künftig Details offenzulegen, ohne diese näher zu spezifizieren, fügt sich in ein Muster vager Andeutungen, die seine Haltung gegenüber der ukrainischen Führung umgeben.

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