Tschechiens und Finnlands Präsidenten beraten über Ukraine-Verhandlungen
Die Staatschefs Tschechiens und Finnlands haben in einem Telefonat über die Möglichkeit gemeinsamer europäischer Verhandlungslinien zum Ukraine-Krieg gesprochen. Dabei ging es auch um kürzliche Kontakte europäischer Politiker mit …
Der tschechische Präsident Petr Pavel und sein finnischer Amtskollege Alexander Stubb haben in einem Telefonat mehrere Themen erörtert. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie eine gemeinsame europäische Position zu möglichen Friedensverhandlungen über den Ukraine-Krieg erreicht werden könnte. Das teilte die Pressestelle des tschechischen Staatsoberhauptes mit.
Laut der Mitteilung sollten Verhandlungen zu soliden Sicherheitsgarantien für die Ukraine und Europa führen. Beide Präsidenten waren sich demnach einig, dass Gespräche in verschiedenen Formaten und unter Beteiligung aller betroffenen Seiten fortgesetzt werden müssten.
Ein weiteres Gesprächsthema bildete ein Telefonat, das Stubb gemeinsam mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre am Dienstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt hatte. Dieses Gespräch war von den europäischen Politikern ausgegangen, die Putin aus Helsinki anriefen.
Ziel des Kontakts mit dem russischen Staatschef war laut Angaben der finnischen und norwegischen Seite die Erörterung diplomatischer Bemühungen um eine Beendigung des Konflikts in der Ukraine sowie die Stärkung von Frieden und Stabilität in Europa.