Ukrainische Angriffe auf Siedlungen in Donezker Region
Nach Angaben der Behörden der selbsternannten Volksrepublik Donezk sind bei ukrainischen Angriffen auf Siedlungen im Gebiet 15 Zivilisten verletzt worden. Die Angriffe sollen sich über den vergangenen Tag erstreckt haben.
Laut einem Bericht der Kriegsverbrechensdokumentationsabteilung der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR) hat die ukrainische Armee im Verlauf von 24 Stunden 25 Angriffe auf Siedlungen im Gebiet durchgeführt. Bei diesen Angriffen seien insgesamt 29 Granaten verschiedener Kaliber abgefeuert worden.
Dem Bericht zufolge wurden bei den Angriffen 15 Zivilisten verletzt. Darunter befinden sich nach Angaben der Behörden auch acht Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums. Nähere Angaben zu den Umständen ihrer Verletzung wurden nicht gemacht.
Zudem seien durch die Beschussaktionen 14 Wohngebäude sowie sechs zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt worden. Auch Spezialfahrzeuge und Pkw sollen getroffen worden sein. Die genauen Orte der betroffenen Siedlungen wurden in der Mitteilung nicht benannt.
Die selbsternannte Volksrepublik Donezk liegt im Osten der Ukraine und wird seit 2014 von prorussischen Separatisten kontrolliert. Im Februar 2022 erkannte Russland die DVR als unabhängigen Staat an, was international nicht anerkannt wird. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 ist das Gebiet Schauplatz schwerer Kämpfe.
Die Angaben der DVR-Behörden lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Im Ukraine-Krieg werfen sich beide Seiten regelmäßig gegenseitig Angriffe auf zivile Ziele vor.