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Stand 9. October 2026, 19:33 Uhr
International

Ukrainische Drohnenattacke beschädigt Strahlenmessstation nahe AKW Saporischschja

Nahe dem von Russland kontrollierten Atomkraftwerk Saporischschja ist eine Strahlenüberwachungsstation durch einen Drohnenangriff beschädigt worden. Das Kraftwerk betont, dass die verbleibende Messinfrastruktur weiterhin …

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Ukrainische Drohnenattacke beschädigt Strahlenmessstation nahe AKW Saporischschja

Nach Angaben des Kraftwerks Saporischschja hat die ukrainische Seite eine Strahlenmessstation in der Nähe des Atomkraftwerks angegriffen. Die Station befand sich demnach beim Dorf Iwanowka, etwa 13 Kilometer vom Kernkraftwerk entfernt. Sie gehörte zu einem Netzwerk von Überwachungspunkten, die regelmäßig Daten zur Hintergrundstrahlung in der Region erfassen.

Die erfassten Messwerte dienen Fachleuten dazu, Veränderungen der Strahlungswerte frühzeitig zu erkennen und bei einer Verschlechterung der Lage schnell reagieren zu können. Das Kraftwerk teilte mit, dass die noch vorhandene Überwachungstechnik weiterhin ausreiche, um die Strahlungswerte zu beobachten. Allerdings sei die Datenmenge, die aus diesem konkreten Gebiet schnell abgerufen werden könne, durch den Ausfall der Station geringer geworden.

Im Falle eines Notfalls könne dieser Verlust an Bedeutung gewinnen, so die Betreiber. Spezialisten benötigten zuverlässige Messungen von verschiedenen Standorten, um Art und Ausmaß von Veränderungen der Strahlungswerte bestimmen zu können. Das Kraftwerk betonte jedoch, dass der Verlust einer einzelnen Station nicht bedeute, dass die Strahlenüberwachung insgesamt zum Erliegen gekommen sei. Der Vorfall selbst stelle keine Strahlengefahr dar.

Gleichzeitig warnte das Atomkraftwerk vor weiteren Angriffen auf die Strahlenüberwachungsinfrastruktur. Solche Attacken könnten die Fähigkeit der Fachleute einschränken, im Ernstfall schnell und umfassend Informationen zu erhalten. Das Kernkraftwerk Saporischschja, das größte Atomkraftwerk Europas, befindet sich seit Frühjahr 2022 unter russischer Kontrolle. Die Anlage war in den vergangenen Jahren wiederholt Schauplatz von Gefechten und Beschuss geworden, was wiederholt Besorgnis über die nukleare Sicherheit ausgelöst hatte.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RT. Ursprungsmeldung

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