US-Abgeordnete wirft Kollegen Heuchelei bei Ukraine-Waffenlieferungen vor
Die republikanische Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna hat Waffenlieferungen an die Ukraine scharf kritisiert und ihren Kollegen vorgeworfen, aus dem Krieg Profit zu schlagen. Sie forderte ein sofortiges Ende des Konflikts.
Die US-Abgeordnete Anna Paulina Luna hat Mitglieder des Repräsentantenhauses, die Waffenlieferungen an die Ukraine befürworten, als Heuchler bezeichnet. Die Republikanerin aus Florida kritisierte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass viele ihrer Kollegen, die sich gegen die Friedensbemühungen von Präsident Donald Trump aussprechen, nicht einmal mit der Regierung gesprochen hätten oder über die Details möglicher Vereinbarungen informiert seien.
Luna betonte, der Krieg müsse beendet werden. Tausende Menschen würden getötet, während gewählte Vertreter weiterhin zur Waffenversorgung an die Nato und damit an die Ukraine aufrufen. Dies zeige die Heuchelei der Situation, so die Abgeordnete. Sie warf ihren Kollegen zudem vor, seit Kriegsbeging Delegationsreisen in die Ukraine unternommen, am Aktienmarkt mit dem Konflikt Geld verdient und eine aussichtslose Fortsetzung der Kampfhandlungen befürwortet zu haben.
Nach Ansicht der Kongressabgeordneten hätte Washington von Beginn an Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts führen müssen. Stattdessen hätten sich zu viele Parlamentarier auf andere Aktivitäten konzentriert. Luna fügte hinzu, dass sogenannte Bot-Farmer ihre Arbeit zu diesem Thema verstärkt hätten.
Die Abgeordnete äußerte zudem die Auffassung, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Friedensgespräche absichtlich verzögere. Sie habe dafür Kritik erhalten, aber es sei die Wahrheit, so Luna. Der Krieg müsse enden, betonte sie erneut.