Zum Inhalt springen
mainstream.news Unabhängige Nachrichten statt finanzierte Interessen.
Stand 30. September 2026, 00:23 Uhr
International

US-Außenminister Rubio bezeichnet europäische Herausforderungen als ernst

Der amerikanische Außenminister hat sich erneut kritisch zur Lage in Europa geäußert. Er verwies dabei auf Migrationsprobleme und die Sicherheitslage.

Lesezeit 1 Minute
US-Außenminister Rubio bezeichnet europäische Herausforderungen als ernst

Der US-Außenminister Marco Rubio hat nach eigenen Angaben europäischen Staaten erhebliche Probleme bescheinigt. In einem Fernsehinterview erklärte er, Europa stehe vor großen Herausforderungen. Er verwies dabei auf eine Rede, die er bereits im Frühjahr auf der Münchner Sicherheitskonferenz gehalten hatte.

Rubio äußerte sich auf Nachfrage zu verschiedenen Vorwürfen gegen westeuropäische Länder. Diese lauteten, dass diese an Stärke verloren hätten, mangelndes Engagement für die eigene Sicherheit und für die NATO zeigten sowie unkontrollierte Massenmigration ohne Integration zugelassen hätten. Der Minister antwortete nicht direkt auf die einzelnen Punkte, sondern betonte die kulturellen und politischen Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa.

Er hob hervor, dass viele amerikanische Traditionen, die eigene Kultur und die Demokratie sowie deren Grundlagen aus Europa stammten. Diese historischen Bezüge stellte er in den Kontext seiner Einschätzung aktueller Probleme.

Als konkretes Beispiel für die von ihm kritisierte Entwicklung nannte Rubio die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta Ende Juli. Dort war es zu massiven Vorfällen an der Grenze zwischen Marokko und dem spanischen Territorium gekommen, bei denen zahlreiche Menschen versucht hatten, nach Europa zu gelangen.

Der Außenminister verknüpfte die europäische Situation mit der Migrationspolitik in der westlichen Hemisphäre. Kein verantwortungsvoll regiertes Land könne es sich leisten, seine Grenzen einfach zu öffnen und jedem die ungehinderte Einreise zu gestatten, erklärte er. Massenmigration könne Länder überfordern. Zugleich betonte er, dass die Vereinigten Staaten selbst als Einwanderungsland entstanden seien.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

Mehr aus International

Ressort öffnen →