Zum Inhalt springen
mainstream.news Unabhängige Nachrichten statt finanzierte Interessen.
Stand 24. September 2026, 02:07 Uhr
International

US-Botschafter bei NATO: Putin will keinen Konflikt mit Bündnis

Der ständige Vertreter der USA bei der NATO, Matthew Whitaker, hat Spekulationen über angebliche russische Kriegsabsichten gegen das Militärbündnis zurückgewiesen. Gleichzeitig mahnte er die Alliierten zur Besonnenheit bei …

Lesezeit 1 Minute

Nach Angaben des US-Vertreters bei der NATO, Matthew Whitaker, strebt Russland keinen Konflikt mit dem Nordatlantikbündnis an. Whitaker äußerte dies bei einer Podiumsdiskussion des Chicago Council on Global Affairs in Des Moines im US-Bundesstaat Iowa. Dem Diplomaten zufolge will der russische Präsident Wladimir Putin keine Auseinandersetzung mit der NATO.

Whitaker wandte sich zugleich gegen überzogene Reaktionen auf Drohnenfälle in europäischen Ländern, für die Verbündete Moskau verantwortlich machen wollen. Nach seinen Worten entspreche eine solche Überreaktion genau dem, was die Gegner des Bündnisses sich erhofften. Der Diplomat plädierte hier für ein besonnenes Vorgehen.

In seiner Rede in Des Moines beklagte der US-Botschafter zudem die mangelnde militärische Leistungsfähigkeit zahlreicher NATO-Mitglieder. Diese Schwäche führte er auf die Friedensillusion zurück, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstanden sei. Viele Staaten des Bündnisses seien infolgedessen handlungsunfähig geworden.

Whitaker betonte die Notwendigkeit, die Bündnispartner in ihrer militärischen Kapazität zu stärken. Er forderte: „Wir brauchen grundsätzlich fähigere Verbündete; wir brauchen Verbündete, die einfach mehr Material in ihrem Inventar haben.“ Mit dieser Forderung knüpfte er an die seit Jahren geführte Debatte über die Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten an, bei der die USA wiederholt höhere Investitionen eingefordert haben.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

Mehr aus International

Ressort öffnen →