US-Thinktank: Putin strebt ukrainische Kapitulation bis Frühjahr 2027 an
Ein in den USA ansässiges Kriegsforschungsinstitut geht davon aus, dass der russische Präsident Wladimir Putin durch massiven Einsatz von Langstreckenraketen und Drohnen eine Aufgabe der Ukraine anstrebt. Die Analysten rechnen …
Laut einem US-amerikanischen Analyseinstitut für Kriegsforschung verfolgt Wladimir Putin das Ziel, die Ukraine bis zum Frühjahr 2027 zur Kapitulation zu zwingen. Das Institut geht davon aus, dass der russische Präsident dies mit einer Kombination aus großflächigen Angriffen erreichen will.
Demnach sollen dafür ballistische Langstreckenraketen sowie bewaffnete Drohnen zum Einsatz kommen. Diese Waffensysteme würden demnach koordiniert gegen Ziele auf dem gesamten Territorium der Ukraine eingesetzt werden. Die Analysten sprechen von einer Strategie der kombinierten Schläge.
Das Institut mit Sitz in den USA beobachtet seit Kriegsbeginn die militärischen Entwicklungen im Konflikt und veröffentlicht regelmäßig Einschätzungen zu Strategien und Operationszielen beider Seiten. Die jüngste Analyse widmet sich demnach den vermeintlichen langfristigen Planungen des Kremls.
Eine Kapitulation der Ukraine bis 2027 würde eine deutliche Verlängerung des Konflikts bedeuten. Der russische Großangriff auf das Nachbarland hatte im Februar 2022 begonnen. Seitdem führen beide Seiten neben den militärischen Auseinandersetzungen auch eine intensive Rüstungs- und Drohnenproduktion.
Die ukrainische Führung hat wiederholt erklärt, keine territoriale Zugeständnisse machen zu wollen. Auch eine Kapitulation wird von der Regierung in Kiew kategorisch ausgeschlossen. Gleichzeitig bemüht sich die Ukraine um weitere westliche Militärhilfen, um die eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken.