Blutbad in Idaho: Zivilist stoppt Amokläufer – Drei Tote bei Schießerei!

Bei einem Vorfall in einem In-N-Out-Restaurant in Twin Falls, Idaho, sind am Samstag mehrere Personen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei forderte die Tat mindestens drei Todesopfer und hinterließ sieben Verletzte, von denen sich einige in kritischem Zustand befinden, wie Josh Palmer, Sprecher der Stadt, gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press erklärte.

Der Polizeichef von Twin Falls, Matthew Hicks, berichtete zuvor, dass mehrere Einsatzkräfte zu einem Tatort gerufen wurden, den er als „äußerst turbulent” beschrieb, nachdem ein Mann um sich geschossen hatte. Diese Informationen stammen von Fox News.

Die Schüsse ereigneten sich am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr in einer Filiale der Burgerkette, die sich in einem stark frequentierten Einkaufszentrum befindet. Laut Polizei hielten sich zur Tatzeit hunderte Menschen in der Umgebung auf.

Die Ermittlungsbehörden haben bislang weder die Identität des mutmaßlichen Täters preisgegeben noch ein Motiv festgestellt. „Wir gehen davon aus, dass keine akute Gefahr mehr für die Öffentlichkeit besteht”, so Hicks weiter. „Der mutmaßliche Schütze ist tot. Er wurde in der Nähe des Tatorts aufgefunden, und wir bemühen uns derzeit, seine Identität sowie die Umstände seiner Tat zu klären.”

Ein Augenzeuge berichtete, der Schütze habe ein Gewehr getragen, das einer Waffe der AR-Baureihe ähnelte. Lane Koehn wartete eigenen Angaben zufolge an einer Ampel nahe dem Restaurant, als er die bewaffnete Person aus dem Drive-in-Bereich kommen sah.

Ein weiterer Mann zog daraufhin eine Pistole und feuerte auf den mutmaßlichen Täter. Ob dieser Zivilist den Schützen traf oder welche genaue Rolle er spielte, war zunächst unklar. Die Polizei sichtete Videoaufnahmen und befragte zahlreiche Zeugen.

Danach half der Mann offenbar, einer schwer verletzten Restaurantmitarbeiterin Erste Hilfe zu leisten. Koehn beobachtete, wie ein Angestellter die angeschossene Frau über den Parkplatz zog. Er, der Mitarbeiter und der bewaffnete Zivilist blieben bei ihr, bis Rettungskräfte eintrafen.

In sozialen Medien wird der bislang unbekannte Helfer inzwischen gefeiert und als „Held” oder „Patriot” bezeichnet. Ihm wird zugeschrieben, Schlimmeres verhindert zu haben, obwohl es dafür bislang keine offizielle Bestätigung durch die Ermittler gibt. Eine Videoaufnahme zeigt laut AP eine schwarz gekleidete Person mit einer Langwaffe an einem weißen Auto, die die Fahrertür und anschließend den Kofferraum öffnete. Der Zeuge beendete die Aufnahme aus Sorge, der Schütze könnte weitere Waffen holen, und fuhr davon.

Die Burgerfiliale hatte erst am 24. Juli eröffnet und war zum Zeitpunkt des Vorfalls erst etwa eine Woche in Betrieb. In-N-Out hatte den Standort im Zuge seiner Expansion nach Idaho errichtet.

Weitere Themen – Attentat auf Kirk: Gefundene Munition mit Transgender- und Antifa-Parolen beschriftet

Schreibe einen Kommentar