Die US-Marine hat mit dem Rüstungskonzern Raytheon, einer Tochtergesellschaft des großen US-Waffenherstellers RTX Corporation, einen Vertrag über mehr als 22,9 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Ziel ist es, die Fertigung von Tomahawk-Marschflugkörpern deutlich auszuweiten. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Internetseite des Pentagons hervor.
In dem Dokument wird das Vorhaben damit begründet, die “Produktionskapazitäten zu erhöhen und die Lieferketten zu stärken” sowie die “Bereitstellung besonders wichtiger Waffensysteme zu beschleunigen”.
Der amtierende US-Marinestaatssekretär Hung Cao erwartet, dass durch die Umsetzung des Vertrags Tomahawk-Raketen in einem “beispiellosen Tempo” an die Streitkräfte geliefert werden können. Michael Duffey, zuständiger Unterstaatssekretär für Rüstungsbeschaffung im US-Kriegsministerium, erklärte:
“Das Ministerium hat die Industrie aufgefordert, die Waffenproduktion zu steigern, und RTX ist diesem Aufruf gefolgt.”
Raytheon teilte mit, dass der Vertrag eine Laufzeit von sieben Jahren habe. Das Unternehmen strebt an, die jährliche Produktion der Tomahawk-Raketen langfristig auf bis zu 1.000 Einheiten zu erhöhen.
Phil Jasper, Präsident von Raytheon, betonte laut einer Veröffentlichung des Mutterkonzerns RTX, dass Tomahawk die zentrale Angriffswaffe der US-Marine sei. Mit ihr könnten gegnerische Ziele aus großer Entfernung bekämpft werden, ohne eigene Soldaten in Gefahr zu bringen. Jasper zufolge investiert das Unternehmen erheblich in Personal, Technologie, Lieferketten und Fertigungsstandorte, um die Produktionsleistung spürbar zu steigern und der stark zunehmenden Nachfrage gerecht zu werden.
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