Zum Inhalt springen
mainstream.news Unabhängige Nachrichten statt finanzierte Interessen.
Stand 24. September 2026, 05:13 Uhr
International

USA signalisieren Bereitschaft für erweitertes Handelsabkommen mit China

Die US-Regierung hat Interesse an einer Ausweitung des bestehenden Handelsabkommens mit China bekundet. Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass sowohl eine Verlängerung des aktuellen Pakts als auch eine umfassendere …

Lesezeit 1 Minute

Die amerikanische Regierung prüft demnach zwei Optionen für die künftigen Handelsbeziehungen mit der Volksrepublik China. Einerseits könne das sogenannte Pusan-Handelsabkommen verlängert werden, das derzeit die wirtschaftlichen Beziehungen beider Staaten regelt. Andererseits sei auch eine größere, weiterreichende Vereinbarung möglich. Bessent betonte, dass beide Wege für Washington akzeptabel seien. Die Entscheidung werde danach getroffen, was für die amerikanische Bevölkerung am vorteilhaftesten sei.

Die Äußerungen des Finanzministers fallen in eine Phase der angespannten, aber vorsichtig stabilisierten Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Die Handelsbeziehungen hatten in den vergangenen Jahren unter Zöllen und gegenseitigen Vorwürfen gelitten. Ein erweitertes oder neues Abkommen könnte die wirtschaftlichen Spannungen weiter entschärfen.

Kurz vor den jüngsten Verlautbarungen aus Washington hatte auch der chinesische Staatspräsident Xi Jinping eine versöhnliche Tonlage angeschlagen. In einer Rede hatte er erklärt, dass China und die Vereinigten Staaten langfristig friedlich nebeneinander existieren müssten. Xi sprach sich für den dauerhaften Ausbau konstruktiver Beziehungen aus, die strategische Stabilität zwischen Peking und Washington gewährleisten sollten.

Die wechselseitigen Signale deuten auf ein gemeinsames Interesse beider Seiten hin, den bilateralen Dialog auf wirtschaftlicher Ebene zu vertiefen. Ob aus den Ankündigungen konkrete Verhandlungen werden, bleibt jedoch zunächst offen. Die Umsetzung würde von der Bereitschaft beider Regierungen abhängen, in sensiblen Handelsfragen Kompromisse einzugehen.

Mehr aus International

Ressort öffnen →