USA und China verlängern Handelsabkommen bis Januar 2026
Die Vereinigten Staaten und China haben sich darauf verständigt, ihre Vereinbarungen zur Entspannung im Handelskonflikt zu verlängern. Die Regelungen gelten nun bis Anfang kommenden Jahres.
Nach Angaben des US-Finanzministers Scott Bessent haben sich Washington und Beijing darauf geeinigt, die sogenannte Busan-Vereinbarung bis zum 10. Januar 2026 zu verlängern. Bessent äußerte sich in einem Fernsehinterview zu den jüngsten Gesprächen zwischen beiden Seiten.
Die ursprüngliche Vereinbarung war bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs beider Länder am 30. Oktober des vergangenen Jahres in der südkoreanischen Hafenstadt Busan zustande gekommen. Damals hatten sich die USA und China darauf verständigt, Zölle teilweise zu senken, die gegenseitige Aussetzung von Sonderzöllen zu verlängern und mehrere handels- und wirtschaftspolitische Beschränkungen aufzuheben.
Der US-Finanzminister erklärte, man habe geprüft, ob ein umfassenderes Abkommen möglich sei, statt lediglich eine Reihe kleinerer Einzelmaßnahmen zu vereinbaren. Die Verlängerung der bestehenden Regelungen sei das Ergebnis dieser Gespräche gewesen.
Die Handelsbeziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt bleiben weiterhin komplex. Die in Busan getroffenen Vereinbarungen hatten einen vorläufigen Waffenstillstand im anhaltenden Handelsstreit markiert, der in den vergangenen Jahren zu erheblichen gegenseitigen Strafzöllen geführt hatte.