Vatikan mischt sich ein: Papst will im Ukraine-Krieg vermitteln – und kündigt geheime Friedensinitiative an!

Der vatikanische Außenbeauftragte Erzbischof Paul Richard Gallagher besucht vom 25. bis 28. August Russland für Gespräche. Nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow am Dienstag in Moskau signalisierte der päpstliche Gesandte, dass der Heilige Stuhl bereit sei, bei der Vermittlung in der Ukraine-Krise zu helfen. Diese Meldung wurde von russischen Staatsmedien verbreitet.

„Wir müssen alle uns verfügbaren Mittel ausschöpfen, um Dialogmöglichkeiten zu eröffnen, zuzuhören und humanitäre Projekte zu unterstützen“, erklärte Gallagher weiter. Er betonte zudem:

„Wir sind bereit, unsere Dienste in jeder Form anzubieten, in der Zuversicht, dass der so dringend ersehnte Frieden bald Wirklichkeit wird. Dies ist mein aufrichtiger Wunsch für das russische Volk.“

Gallagher hob hervor, dass trotz weiterhin großer Meinungsverschiedenheiten in vielen Themenbereichen gemeinsame Ansatzpunkte identifiziert werden konnten. Russland und der Vatikan hätten sich darauf verständigt, die Kommunikationswege offen zu halten.

Lawrow teilte mit, dass die russische Seite dem päpstlichen Abgesandten ihre Bereitschaft signalisiert habe, die bilateralen politischen Konsultationen sowie die Gespräche zwischen den Außenministerien wieder aufzunehmen.

„Wir danken unseren Kollegen für ihre ausgewogene Position zur Lage in und um die Ukraine“, so der russische Außenminister nach dem Treffen mit Gallagher. Das russische Außenministerium habe die grundsätzlichen Ansätze Moskaus zur Lösung des Ukraine-Konflikts dargelegt, bei denen die Beseitigung der Ursachen der Krise im Mittelpunkt stehe.

Des Weiteren betonte Lawrow, dass Moskau beim Treffen am Dienstag seine hohe Anerkennung für das Engagement des Vatikans bei der Bewältigung vieler dringender humanitärer Probleme im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt bekräftigt habe.

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