Vermittler schlagen neue Iran-USA-Gespräche in der Türkei vor
Vor dem 4. November soll ein neues Treffen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfinden. Die Vermittler haben der iranischen Seite dafür einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet.
Nach Angaben arabischer Medienberichte laufen derzeit Beratungen zwischen Vermittlern und dem Iran über ein Gespräch in der Türkei. Als Termin wird demnach ein Zeitpunkt vor dem 4. November angestrebt.
Der Vorschlag der Vermittler umfasst laut den Berichten mehrere Bedingungen. Dazu gehört die Wiederöffnung der Straße von Hormus sowie die Aufhebung der US-Blockade. Auch das iranische Atomprogramm soll bei den Gesprächen zur Sprache kommen.
Eine weitere Forderung des vorgelegten Plans sieht demnach die Zulassung internationaler Inspektoren für die iranischen Atomanlagen vor. Ob Teheran auf diese Bedingungen eingeht, blieb zunächst unklar.
Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Ölpassagen der Welt, war in der Vergangenheit wiederholt Schauplatz von Spannungen. Eine Blockade oder Behinderung der Durchfahrt hätte erhebliche Auswirkungen auf den globalen Ölhandel.
Gespräche zwischen dem Iran und den USA wurden in den vergangenen Monaten mehrfach vermittelt, ohne zu einer durchgreifenden Annäherung zu führen. Die jüngste Initiative zielt offenbar darauf ab, noch vor einer möglichen politischen Zäsur in Washington Fortschritte zu erzielen.