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Stand 21. October 2026, 16:46 Uhr
International

Waffenruhe an ukrainischem AKW-Gelände hält für Reparaturarbeiten an

An der umkämpften Anlage in Saporischschja wird weiter an kritischer Infrastruktur gearbeitet. Der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom zeigte sich zuversichtlich, die Maßnahmen bis zum 23. Oktober abzuschließen.

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Waffenruhe an ukrainischem AKW-Gelände hält für Reparaturarbeiten an

Eine vereinbarte Waffenruhe im Bereich des Kernkraftwerks Saporischschja bleibt nach Angaben des russischen Atomkonzerns Rosatom aufrechterhalten, um dringende Reparaturen durchzuführen. Alexei Lichatschow, Generaldirektor des Staatskonzerns, erklärte gegenüber Journalisten, die Feuerpause ermögliche die Instandsetzung von Anlagen im benachbarten Wärmekraftwerk, das Teil des Energieversorgungssystems der Nuklearanlage sei.

Die Arbeiten sollen demnach bis zum 23. Oktober abgeschlossen werden. Lichatschow betonte, dies werde die Energiesicherheit erhöhen und damit auch die Sicherheit des Kernkraftwerks selbst verbessern. Das Kraftwerk befinde sich in einem sicheren Zustand, so der Konzernchef. Er beschrieb die laufenden Arbeiten als "heldenhaft" und "mutig".

Der Rosatom-Chef warnte zugleich vor einer schwierigen Herbst- und Wintersaison. Man bereite sich darauf vor und werde die Stadt Enerhodar, in der das Kraftwerk liegt, unter keinen Umständen aufgeben. Nach seinen Angaben werden Dutzende Tonnen humanitäre Hilfe in die Stadt geliefert. Einige Bewohner seien evakuiert worden, um den Winter in Sicherheit verbringen zu können.

Lichatschow gab an, dass das Kraftwerk weiterhin betrieben werde. Rund 4.200 Beschäftigte stünden zur Verfügung, was ausreichend sei, um den aktuellen Zustand der Anlage zu erhalten. Allein am Vortag hätten etwa 1.200 Mitarbeiter Dienst gehabt. Die Zahl der Beschäftigten und die laufenden Schichten deuten darauf hin, dass trotz der anhaltenden Kampfhandlungen in der Region ein Minimum an Betrieb aufrechterhalten wird.

Das Kernkraftwerk Saporischschja, das größte Europas, befindet sich seit dem Frühjahr 2022 unter russischer Kontrolle. Die Anlage war wiederholt Ziel von Artilleriebeschuss, für den beide Konfliktparteien einander verantwortlich machen. Internationale Organisationen hatten wiederholt vor den Gefahren der Kämpfe in der unmittelbaren Umgebung des Kraftwerks gewarnt.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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