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Stand 17. October 2026, 19:07 Uhr
International

Waldbrände in Kalifornien bedrohen historische Nixon-Residenz

Im Süden Kaliforniens wüten verheerende Waldbrände, die bereits mehrere Wohngebiete erreicht haben. Unter den bedrohten Gebäuden befindet sich auch die ehemalige Residenz von Präsident Richard Nixon, Schauplatz eines bedeutenden …

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Die Brände breiten sich aufgrund heißer, trockener Witterung und extremen Windes rasant aus. Böen erreichen nach Behördenangaben Geschwindigkeiten von bis zu 110 Stundenkilometern. Diese Bedingungen erschweren die Löscharbeiten erheblich und beschleunigen die Ausbreitung der Feuer.

In den Städten San Clemente und San Juan Capistrano, die von den Flammen erfasst wurden, sind mindestens sechs Häuser zerstört worden. Etwa 16.000 Bewohner beider Gemeinden mussten ihre Häuser verlassen und wurden zur Evakuierung aufgefordert.

Die ehemalige Residenz des US-Präsidenten Richard Nixon in San Clemente steht ebenfalls in Gefahr. In der Villa hatten im Juni 1973 der sowjetische Staatschef Leonid Breschnew und Nixon das Abkommen zur Verhinderung eines Atomkrieges unterzeichnet. Das Treffen gilt als Meilenstein der Entspannungspolitik in der Ära des Kalten Krieges.

Auch der Nobelvorort Malibu ist stark gefährdet. Dort stehen nach Angaben der Behörden mehr als 7.000 Villen unter Bedrohung. In dem begehrten Küstenabschnitt besitzen unter anderem die Musiker Jay-Z und Beyoncé Immobilien.

Die Auswirkungen der Brände erstrecken sich über die unmittelbar betroffenen Gebiete hinaus. Mehr als 180.000 Einwohner Kaliforniens sind derzeit ohne Stromversorgung, wie vorangegangenen Berichten zufolge bekannt wurde. Die Behörden rechnen aufgrund der anhaltenden Wetterbedingungen mit einer weiteren Zunahme der Brandgefahr.

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