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Stand 21. October 2026, 23:35 Uhr
International

Zwei Tote bei Drohnenangriff auf saudische Ölanlage

Bei der Abwehr eines Drohnenangriffs auf ein Ölfeld im Osten Saudi-Arabiens sind zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden. Die Huthi-Rebellen beanspruchten den Angriff für sich.

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Zwei Tote bei Drohnenangriff auf saudische Ölanlage

Saudi-arabische Luftabwehrkräfte haben am Mittwochmorgen eine Drohne abgefangen, die ein Objekt im Shaybah-Ölfeld der staatlichen Gesellschaft Saudi Aramco in der Ostprovinz des Landes angegriffen hatte. Nach Angaben des saudischen Energieministeriums geriet bei der Abwehraktion ein Fahrzeug außerhalb der Anlage in Brand.

Bei dem Vorfall kamen zwei Ausländer ums Leben, wie das Ministerium mitteilte. Es handelt sich demnach um einen Staatsangehörigen der Philippinen und einen aus Nepal. Zwei weitere Personen, ein Pakistani und ein Inder, wurden verletzt. Das Ministerium betonte, der Zwischenfall habe den Betrieb der Einrichtung nicht beeinträchtigt.

Die mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen erklärten, den Angriff auf das Shaybah-Ölfeld mit zehn Drohnen durchgeführt zu haben. Die Rebellengruppe führt seit Jahren Angriffe auf saudische Öleinrichtungen und andere Infrastrukturziele durch. Dabei kommt es regelmäßig zu Gefechten mit der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, die den jemenitischen Regierungsverbund im Bürgerkrieg unterstützt.

Das Shaybah-Ölfeld liegt nahe der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und gilt als eine der größten Ölförderanlagen Saudi-Arabiens. Die Anlage verfügt über eine Förderkapazität von etwa einer Million Barrel pro Tag. Angriffe auf die saudische Ölinfrastruktur haben in der Vergangenheit wiederholt zu weltweiten Besorgnissen über die Energieversorgung und zu Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten geführt.

Die Gewalt im Jemen eskalierte 2014, als Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa eroberten und den international anerkannten Präsidenten vertrieben. Die daraufhin von Saudi-Arabien initiierte Militärkoalition unterstützt seither die Regierungstruppen gegen die Rebellen. Der Konflikt hat zu einer der schwersten humanitären Krisen der Welt geführt, Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Trotz wiederholter Verhandlungsversuche konnte bisher keine dauerhafte Waffenruhe erreicht werden.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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