CIA und Mossad jagen Irans obersten Führer – Teheran droht Zypern und Bulgarien mit Krieg!

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Bulgarien aufgefordert, die Erlaubnis für eine zeitweise Stationierung von US-Militärflugzeugen auf dem Luftwaffenstützpunkt Bezmer zu überdenken. Diese Forderung wurde am Donnerstag über iranische Staatsmedien verbreitet.

Während eines Telefonats mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa machte Araghtschi deutlich, dass die Zustimmung Sofias zu dem US-amerikanischen Ersuchen, Flugzeuge zur Unterstützung militärischer Operationen auf dem Stützpunkt zu stationieren, als Unterstützung einer Aggression gegen den Iran gewertet werde.

Dieser Schritt sei nicht akzeptabel und stehe im Widerspruch zu den traditionell freundschaftlichen Beziehungen beider Länder, so Araghtschi weiter. Der Iran hat wiederholt betont, dass Staaten, die ihr Hoheitsgebiet für US-Militäraktionen gegen die Islamische Republik zur Verfügung stellen, “mit Konsequenzen rechnen müssen”.

In einem weiteren Telefonat mit dem zyprischen Außenminister Konstantinos Kombos hob Araghtschi hervor, wie entscheidend es sei, dass ausländische Militäreinrichtungen auf Zypern nicht für Angriffe gegen den Iran genutzt werden.

Saudi-Arabien plant derweil im Kontext der Auseinandersetzungen mit dem Iran und nach den Attacken der mit Teheran verbündeten Huthi-Miliz die Bildung einer multinationalen Militärkoalition zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer. Vertreter aus 43 Nationen sowie der Europäischen Union hätten an einem Treffen teilgenommen, bei dem diese Pläne besprochen wurden, wie das Verteidigungsministerium in Riad am Donnerstag mitteilte. Riad soll die Koalition als Gründungs- und Führungsstaat anführen und das Hauptquartier bereitstellen. 14 Länder, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, hätten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung signalisiert.

Die führenden Börsen der Golfregion schlossen am Donnerstag mit Verlusten. Die Anlegerstimmung trübte sich ein, da die Furcht vor einer weiteren Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran zunahm.

Das US-Militär gab am Donnerstag bekannt, bei einer zweistündigen Operation zahlreiche Ziele im Iran angegriffen zu haben, darunter Kommandozentralen und Einrichtungen für Drohnen. Zuvor hatte der Iran US-Streitkräfte im Nahen Osten mit Raketen beschossen.

Die US-amerikanische CIA und der israelische Geheimdienst Mossad intensivieren offenbar ihre Bemühungen, Irans neuen Obersten Führer Modschtaba Chamenei aufzuspüren. Dieser soll nach dem Luftangriff vom Februar 2026, bei dem unter anderem sein Vater Ali Chamenei getötet wurde, nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten sein. Dies berichtet The Times am Donnerstag. 

Nach Informationen aus Geheimdienstkreisen wurde Chamenei bei dem Angriff schwer verletzt. Seit mehr als 150 Tagen soll er weder Mobiltelefone noch Computer nutzen und sich in einem stark gesicherten unterirdischen Bunker aufhalten – möglicherweise in Teheran oder in der Nähe von Ghom.

Da die elektronische Überwachung bisher kaum brauchbare Hinweise geliefert habe, habe sich der Fokus der Suche von der Cyberaufklärung hin zur klassischen menschlichen Aufklärung (Human Intelligence, HUMINT) verlagert. Ehemalige Mossad-Mitarbeiter gehen davon aus, dass Modschtaba vermutlich über mehrere Ebenen von ahnungslosen Boten kommuniziert, die handschriftliche Nachrichten überbringen. Eine Infiltration seines engsten Kreises sei daher der einzige realistische Ansatz, um seinen Aufenthaltsort zu bestätigen – oder überhaupt festzustellen, ob er noch am Leben ist.

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