Fünf Verletzte nach Drohnenangriff auf Bus in russischer Grenzstadt
Die Zahl der Verletzten nach einem Drohnenangriff auf einen Linienbus in der russischen Grenzregion Belgorod ist gestiegen. Ein weiterer Mann hat sich mit einer Akubarotrauma in ärztliche Behandlung begeben.
Nach Angaben der regionalen Einsatzleitung hat sich die Zahl der Verletzten bei dem Angriff eines ukrainischen Kampfdrohnen auf einen Linienbus in der Stadt Schebekino auf fünf erhöht. Ein Mann mit einer Akubarotrauma habe sich in das örtliche Krankenhaus der Region gewandt, teilte der operative Stab mit.
Der Verletzte wurde demnach von einem Notarztteam in das Stadtkrankenhaus Nummer 2 von Belgorod verbracht. Dort werde er weiter behandelt, hieß es. Die weitere Therapie solle ambulant erfolgen.
Schebekino liegt in der russischen Region Belgorod unweit der ukrainischen Grenze. Die Stadt ist seit Beginn des Krieges wiederholt Ziel von Angriffen geworden. Die ukrainischen Streitkräfte setzen dabei unter anderem Kampfdrohnen ein, die gezielt Ziele im russischen Grenzgebiet angreifen.
Russische Medienberichten zufolge richten sich die Angriffe häufig gegen militärische Einrichtungen und Infrastruktur. Bei Attacken auf zivile Ziele kommt es wiederholt zu Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Beide Seiten werfen sich regelmäßig vor, gezielt zivile Einrichtungen anzugreifen.
Die Region Belgorod gilt als eine der am stärksten vom Krieg betroffenen Gebiete auf russischem Territorium. Immer wieder gibt es Berichte über Beschuss, Drohnenangriffe und Sabotageakte. Die russischen Behörden haben in den Grenzgebieten wiederholt den Terroralarm ausgerufen und die Evakuierung von Zivilisten angeordnet.