Olympiasiegerin Iljinych überstand Chemotherapie und wurde Mutter
Die russische Eiskunstläuferin Jelena Iljinych hat einen schweren gesundheitlichen Rückschlag überwunden. Nach einer Chemotherapie wegen einer Autoimmunerkrankung befindet sie sich inzwischen in stabiler Remission.
Die 29-jährige Olympiasiegerin von Sotschi 2014 hat auf Instagram über eine schwere gesundheitliche Krise berichtet. Iljinych gab an, an einer Autoimmunerkrankung erkrankt zu sein und deshalb eine Chemotherapie absolviert zu haben. Derzeit befinde sie sich in stabiler Remission, teilte die Sportlerin mit.
Neben dem medizinischen Eingriff verzeichnete Iljinych in demselben Zeitraum weitere tiefgreifende Lebensveränderungen. Sie wurde Mutter einer Tochter und betonte die bedeutende Unterstützung durch ihren Ehemann. Die Eiskunstläuferin beschrieb sich selbst als "starke Frau" und wies auf das außergewöhnliche Ausmaß der jüngsten Ereignisse in ihrem Leben hin.
Iljinych feierte ihre größten sportlichen Erfolge im Eistanz. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gewann sie zusammen mit Partner Nikita Kazalapow die Goldmedaille im Teamwettbewerb. Zuvor hatte das Duo bei der Weltmeisterschaft 2013 Bronze errungen. Später wechselte Iljinych den Partner und trat unter anderem mit Ruslan Schiganschin an.
Die Offenheit der Sportlerin über ihre Erkrankung und Therapie fällt in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext, in dem prominente Persönlichkeiten zunehmend über gesundheitliche Herausforderungen sprechen. Iljinych betonte, dass sie Zeit benötigt habe, um sich von den Ereignissen zu erholen, bevor sie öffentlich darüber berichtete.