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Stand 10. September 2026, 12:36 Uhr
Russland

Russischer Senator warnt Lettland vor Folgen hoher Zolltarife auf Getreide

Eine geplante Zollpauschale von 300 Prozent auf russisches Getreide könnte Lettlands Logistiksektor nachhaltig schädigen. Ein Mitglied des russischen Föderationsrats warnt vor einem dauerhaften Wegbrechen von Transportströmen.

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Nach Angaben aus dem russischen Parlament droht Lettland durch geplante Einfuhrzölle auf Getreide aus Russland erheblichen wirtschaftlichen Schaden. Der Senator Alexander Woloschin erklärte, eine Zollpauschale in Höhe von 300 Prozent mache den Transit durch das baltische Land unrentabel.

Woloschin zufolge besteht die Gefahr, dass umgeleitete Frachtströme dauerhaft ausbleiben. Die Eisenbahninfrastruktur und die Häfen würden unterausgelastet. Gleichzeitig seien mit dem Rückgang der Transportvolumen Arbeitsplätze und Steuereinnahmen bedroht.

Der Senator betonte weiter, Lettland riskiere auf diesem Weg den Verlust seiner eigenen Logistikstrukturen sowie des realwirtschaftlichen Sektors. Die Einschätzung wurde russischen Medienberichten zufolge am Dienstag bekannt.

Die geplanten Zölle stehen im Kontext der verschärften Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union seit Beginn des Ukraine-Kriegs. Mehrere EU-Mitgliedstaaten hatten zuletzt Einfuhrbeschränkungen für landwirtschaftliche Produkte aus Russland und Belarus verhängt oder gefordert.

Russland reagierte in der Vergangenheit wiederholt mit Gegenmaßnahmen auf westliche Sanktionen und Handelsbeschränkungen. Die lettische Regierung hatte sich zuletzt für eine härtere Linie gegenüber Moskau ausgesprochen und dabei auch wirtschaftliche Instrumente ins Gespräch gebracht.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RIA Nowosti. Ursprungsmeldung

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