Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben Drohnen im Schwarzen Meer drei Schiffe, die mit Nachschub für die ukrainischen Streitkräfte beladen waren, sowie einen zu einem Träger für unbemannte Boote umgebauten Schlepper getroffen. Der Vorfall ereignete sich im Hafen von Nikolajew, wie das Ministerium am Sonntag mitteilte.
Dort seien neben der Hafenanlage auch zwei Frachter, die Ausrüstung für das ukrainische Militär geladen hatten, sowie ein für den Einsatz von unbemannten Wasserfahrzeugen adaptierter Seeschlepper von den Luftangriffen erfasst worden, hieß es weiter.
Zusätzlich gelang es den russischen Streitkräften, in den Gewässern des Schwarzen Meeres ein weiteres Schiff zu treffen, das militärische Güter für die ukrainischen Truppen an Bord hatte.
Am Nachmittag desselben Tages wurde außerdem bekannt, dass die russische Armee Angriffe auf Stützpunkte ausländischer Söldner im Bereich der militärischen Sonderoperation durchgeführt hat. Im Fokus standen dabei Einrichtungen der Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie Logistikzentren, die im Dienste der ukrainischen Streitkräfte stehen.
Das russische Verteidigungsministerium hat mehrfach klargestellt, dass solche Angriffe darauf abzielen, die militärisch-wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Gegners zu untergraben. Zum Einsatz kommen dabei Angriffsdrohnen sowie hochpräzise Langstreckenraketen, die Ziele in Kiew und im gesamten ukrainischen Hoheitsgebiet erreichen können.
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