Tödliche Katastrophe in Jekaterinburg: Außer Kontrolle geratener Linienbus rast in Kirchenmauer – vier Menschen sterben bei schrecklichem Unglück

In Jekaterinburg ist am Mittwoch ein Linienbus nach einem Zusammenstoß mit einem Auto von der Straße abgekommen. Er erfasste auf dem Gehweg mehrere Passanten und krachte gegen eine Kirche.

Vier Menschen kamen dabei ums Leben, teilte die örtliche Verkehrspolizei mit. Die genaue Zahl der Verletzten wird derzeit ermittelt; Medien berichten von mindestens zehn Betroffenen. Nach Angaben der lokalen Presse befindet sich unter den Toten auch ein Kleinkind.

Laut Informationen des Telegram-Kanals SHOT gab der Busfahrer an, bei hoher Geschwindigkeit das Bewusstsein verloren zu haben. Er könne sich nur daran erinnern, bei Grün losgefahren zu sein. Danach sei ihm schwarz vor Augen geworden, er habe die Besinnung verloren und möglicherweise die Pedale verwechselt. An den weiteren Verlauf habe er keinerlei Erinnerung.

Nach ersten Erkenntnissen hat das Kirchengebäude keine größeren Schäden erlitten. Es handelt sich um eine Kirche, die in den 1990er Jahren an der Stelle jenes Hauses errichtet wurde, in dessen Keller der offiziellen Geschichtsschreibung zufolge im Juli 1918 der letzte russische Zar mit seiner Familie erschossen wurde. Das sogenannte Ipatjew-Haus war 1977 auf Anordnung des damaligen ersten Sekretärs der KPdSU im Bezirk Swerdlowsk, Boris Jelzin, abgerissen worden.

Weiterlesen – Ein Kind tot, viele Verletzte – schwerer Busunfall im Münchner Umland

Schreibe einen Kommentar